Treibstoffverbrauch von Flugzeugen Airbus Helicopters setzt auf 3D-Drucker von Trumpf

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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3D-Druck diene als Schlüsseltechnologie zur Reduzierung des Treibstoff- und Rohstoffverbrauchs.

Airbus Helicopters fertigt mit Trumpf-Maschinen Flugzeugbauteile in  Serie.(Bild:  Trumpf)
Airbus Helicopters fertigt mit Trumpf-Maschinen Flugzeugbauteile in Serie.
(Bild: Trumpf)

Das Luftfahrtunternehmen Airbus Helicopters fertigt mit 3D-Druckern von Trumpf Bauteile für seine Hubschrauber und für Flugzeuge des Mutterkonzerns Airbus. Mit einem Zentrum für den 3D-Druck in Donauwörth (D) weite Airbus Helicopters seine Kapazitäten für die additive Fertigung aus. Trumpf liefert die Maschinen für den 3D-Druck von Metall. «Mit innovativen Fertigungsverfahren arbeiten wir in Donauwörth an den Hubschraubern der Zukunft. Unter anderem trägt 3D-Druck dazu bei, das Gewicht der Bauteile zu reduzieren», sagt Helmut Färber, Standortleiter von Airbus Helicopters in Donauwörth. Das helfe den Betreibern von Luftfahrzeugen, den Verbrauch von Treibstoff und damit ihre Kosten zu senken. Es könne zudem dabei helfen, den Ausstoss von CO2 im Flug zu reduzieren. Mit dem 3D-Druck-Verfahren soll Airbus Helicopters unter anderem Bauteile für den elektrisch angetriebenen City Airbus, den experimentellen Hochgeschwindigkeitshubschrauber Racer und die Passagierflugzeuge Airbus A320 und A350 herstellen.

3D-Druck: Schlüsseltechnologie für Leichtbau

«Trumpf steht der Luftfahrtindustrie weltweit mit seinem Fertigungs-Know-how als verlässlicher Partner zur Seite. Unsere 3D-Druck-Anlagen sind eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu nachhaltigem Fliegen und sie verringern die Abhängigkeit von langen Lieferketten», sagt Richard Bannmüller, CEO Trumpf Laser- und Systemtechnik. Durch die additive Fertigung sollen sich ganze Baugruppen als ein Bauteil drucken lassen, wodurch Gewicht gespart werden soll. Gleichzeitig sollen die Bauteile sehr stabil sein und die strengen Sicherheitsanforderungen der Luftfahrtbranche erfüllen.

Additive Fertigung spart Rohstoffe in der Produktion

Mit 3D-Druckern von Trumpf fertigt Airbus Helicopters Strukturbauteile aus Titan und hochfestem Aluminium. «Die additive Fertigung spart teures Rohmaterial und senkt die Produktionskosten in der Luftfahrt­industrie. 3D-Drucker verwenden nur das Material, das die Konstrukteure tatsächlich für ihre Bauteile benötigen und am Ende im Flugzeug abhebt», sagt Bann­müller. Nicht genutztes Metallpulver soll ausserdem wiederverwendbar sein. Herkömmliche Herstellungsverfahren sollen hingegen bis zu zehnmal mehr Rohmaterial, als das Endprodukt ausmacht, benötigen. Beim Fräsen oder Zerspanen lande deshalb ein Grossteil des Rohmaterials im Abfall. (neu)

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