Alesa AG feiert 75. Geburtstag

Redakteur: Redaktion SMM

Doppelt feiern konnte der Werkzeugspezialist Alesa aus Seengen. Erstens, das 75. Geburtstag und zweitens die Einweihung des neuen Fabrikationsgebäudes –übrigens direkt gegenüber dem Kirchplatz. Ein hochmodernes markantes Gebäude mit einer goldfarbigen Metallfassade und grossen Glasfronten. Dieser Neubau ist ein weiterer Meilenstein im Bestehen der Firma und beweist den Glauben an den Produktionsstandort Seengen und der Schweiz.

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Doppelt feiern konnte der Werkzeugspezialist Alesa aus Seengen. Erstens, das 75. Geburtstag und zweitens die Einweihung des neuen Fabrikationsgebäudes –übrigens direkt gegenüber dem Kirchplatz. Ein hochmodernes markantes Gebäude mit einer goldfarbigen Metallfassade und grossen Glasfronten. Dieser Neubau ist ein weiterer Meilenstein im Bestehen der Firma und beweist den Glauben an den Produktionsstandort Seengen und der Schweiz.

Alesa-Präzisionswerkzeuge für die Metallbearbeitung werden seit 1934 hergestellt. Zuvor und auch einige Jahre parallel zur Werkzeugfertigung bestand am gleichen Ort eine Hutgeflecht-Fabrikation. Diese wurde aber schon vor dem zweiten Weltkrieg eingestellt. In den ersten Jahren der Werkzeug-herstellung wurden vorwiegend Kreissägeblätter für Brennholz produziert. Sehr bald erkannten die damaligen Verantwortlichen aber die Bedeutung der Metallverarbeitung und legte den Fokus auf Kreissägeblätter, Fräser und Drehlinge für die Metallbearbeitung. Seit Beginn der Werkzeugfabrikation 1934 wird auch das Alter und damit die Firmengeschichte neu gezählt. Daher rührt das 2009 gefeierte 75-jährige Jubiläum. Alesa steht heute für höchste Schweizer Qualität und Know-how, den Ursprung hat der Firmennamen von Adolf LEimgruber Seengen Aargau.

Die Inhaberfamilie1920 hatte Adolf Leimgruber aus Zürich die Geflechtfabrik Hegnauer-Läubli käuflich erworben. Selbst kinderlos, motivierte er 1933 seinen Neffen und Bankfachmann Robert Leimgruber, um die kaufmän-nische Leitung zu übernehmen. Die Werkzeugtechnik gefiel dem Jungbanker sehr und er freute sich, die Werkzeugfabrikation ab 1934 mit aufbauen zu können. Als Werkzeugfachmann wurde Eugen Lier als Verkaufsleiter engagiert. Diese beiden Partner prägten die Alesa über Jahrzehnte.1984 übernahmen die Söhne von Robert Leimgruber-Rufli als dritte Inhaber-Generation die Firmenleitung. Robert Leimgruber-Ledjenac als technischer und Jörg Leimgruber als kaufmännischer Leiter. Im Jahre 2007 zogen sich beide aus der operativen Leitung zurück und bekleiden seither das VR- Präsi-dium, respektive Vize-Präsidium. Aktuell hat der Sohn von VR-Präsident Jörg Leimgruber, Christoph Leimgruber zusammen mit drei Familien-externen Fachkräften die Geschäftsführung seit 2007 über-nommen.

Produkte / Entwicklungen / ErfindungenDie gesamte Produkte-Palette von Alesa kann in drei Segmente eingeteilt werden: Sägewerkzeuge, Fräswerkzeuge und Drehwerkzeuge. In allen drei Sparten gibt es sogenannte Standard- oder Kata-logwerkzeuge und Spezialwerkzeuge, welche nach Kundenbedarf angefertigt werden.Die Standardwerkzeuge, die zum grossen Teil ab Lager ausgeliefert werden können, machen ca. 40 % des Umsatzes aus. Die Sonder- oder Spezialwerkzeuge ca. 60 %. Das Unternehmen hat sich dar-auf spezialisiert, den Kunden prozessoptimierte Werkzeuge oder ganze Werkzeugsysteme anbieten zu können.Die Entwicklungen in den Bereichen Werkstoffe, Materialien die bearbeitet werden müssen, Produkti-onsprozesse, Leistungsanforderungen, Genauigkeiten und Komplexitäten der Werkstücke, Schnittge-schwindigkeiten, Schneidengeometrien, etc. haben einen ständigen Wandel der Werkzeuge bedingt.