Peter Feller im SMM-Interview zur Innoteq 2025 «... von neuen Möglichkeiten inspirieren lassen»

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Peter Feller (Leiter Verkauf und Marketing, Alesa AG) ordnet die aktuelle wirtschaftliche Situation als ruhig ein. In solchen Phasen, die in der Fertigungsindustrie regelmässig vorkommen, sei es besonders wichtig, Prozesse zu optimieren. Gerade bei Zerspanungsprozessen können solche Phasen genutzt werden, um neue Werkzeuge zu testen und effizientere Fertigungsstrategien zu entwickeln. Denn die Erfahrung zeigt, dass es nach einer Baisse oft sehr stark anzieht und die Produktion wieder auf Hochtouren laufen muss.

Peter Feller, Leiter Verkauf und Marketing der Alesa AG: «Wir entwickeln ständig mit den Hartmetallherstellern und den Beschichtungsfirmen neue Variationen von Werkzeugen, um mannlos noch prozesssicherer fertigen zu können.»(Bild:  Karin Furter)
Peter Feller, Leiter Verkauf und Marketing der Alesa AG: «Wir entwickeln ständig mit den Hartmetallherstellern und den Beschichtungsfirmen neue Variationen von Werkzeugen, um mannlos noch prozesssicherer fertigen zu können.»
(Bild: Karin Furter)

SMM: Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich der Werkzeuge am Standort Schweiz?

Peter Feller: Sicher kann festgestellt werden, dass es ruhiger geworden ist am Markt. Die Unsicherheit, wie es in Deutschland politisch weitergehen wird, ist spürbar. Viele Investitionen wurden gestoppt oder verschoben. Die Zeit kann nun aber genutzt werden, um Prozesse und Bearbeitungen zu optimieren und zu verbessern. Es werden Werkzeuge gesucht, die einen merklichen Mehrwert in der Bearbeitung bieten. Ebenso ist gute fachliche Betreuung beim Kunden durch den Aussendienst sehr gefragt, welche unsere Aussendienstspezialisten gerne bieten.

Welche Innovationen zeigt Alesa im Bereich der Werkzeuge zur Innoteq?

P. Feller: Die Alesa hat das hauseigene «Nutex Star»-Sortiment noch einmal kräftig ausgebaut. Diese können zum Beispiel mit dem Durchmesser 50 mm GS 10 eine Schnitttiefe von 19,5 mm bearbeiten, was sehr komfortabel und auch gefragt ist. Der neue «Hepta Speed»-Hochvorschubfräser ermöglicht mit den gleichen Wendeplatten aus dem Standardsortiment noch wirtschaftlichere Bearbeitungen aller Materialien.

Im Fertigungsbereich steht vermehrt die Automation und bedienerarme Fertigung im Fokus. Welche Herausforderungen bringt diese Entwicklung für die Werkzeughersteller betreffend Standzeiten, Produktivität und Prozesssicherheit?

P. Feller: Wir entwickeln ständig mit den Hartmetallherstellern und den Beschichtungsfirmen neue Variationen von Werkzeugen, um mannlos noch prozesssicherer fertigen zu können. Auch im Bereich Produktivität ist uns mit dem «Hepta Speed» wieder ein grosser und beachtlicher Schritt gelungen.

Welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?

P. Feller: Eine gute und zuversichtlichere Stimmung für die kommende Zeit, dass die Kunden sich an der Messe von neuen Möglichkeiten inspirieren lassen und diese in ihrem Betrieb umsetzen können.

(ID:50328200)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung