CAM-System

Alpina gibt Gas mit hypermill

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Bauteile und Werkzeuge

Die allgemeine CAD/CAM-Situation bei Alpina ist geprägt durch Catia V5 im CAD-Bereich und durch hypermill in der NC-Programmierung. Beide Systeme sind über eine allgemeine Schnittstelle, Step AP 214, miteinander gekoppelt. «Das funktioniert sehr gut», sagt Matthias Schau, Entwicklungsingenieur bei Alpina. «Darum werden wir vorläufig nicht auf eine Direktschnittstelle umstellen.»

«Im Automobilbau, speziell im Rennsport, braucht man alles, von der 2D-Bearbeitung bis zum Fräsen von Impellern, darum ist ein High-End-CAM-System hier genau richtig positioniert», kommentiert Andreas Leser.

«Hypermill wird für alle Bereiche von Alpina eingesetzt, für Serienbauteile, für Prototypenbauteile, für Rennsportteile und für Werkzeuge», erklärt Matthias Schau. Nicht zuletzt im Rennsport, aber auch bei der Serienfahrzeugfertigung werden zunehmend CFK-Bauteile verwendet. Hierfür erstellt der Hersteller die Laminierwerkzeuge selbst.

Für alle Arbeiten ist es den Fahrzeugspezialisten wichtig, dass die Software eine einfache Bedienoberfläche bietet, mit sicheren und erprobten Befehlen, die schnell zum Ziel führen. Wichtig ist auch die in das CAM-System eingebaute Sicherheitstechnik, welche Kollisionen automatisch vermeidet. Dazu Matthias Schau: «Wenn wir Teile über Nacht auf der Fräsmaschine laufen lassen, wollen wir schon sicher sein, dass alles funktioniert.»

Weil das alles so gut funktioniert, werden mittlerweile 98 Prozent aller NC-Teile beim Hersteller über hypermill programmiert. Zwischen dem CAM-System und dem 5-Achs-Bearbeitungszentrum von Deckel Maho (DMU 100 T) erledigt ein Postprozessor (mit Mill-Plus-Steuerung) seine Arbeit, der ebenfalls von Open Mind erstellt wurde. Die grosse Sorgfalt, die Open Mind gerade auch hier aufwendet, macht sich bezahlt: «Der Postprozessor ist im Betrieb vollkommen unauffällig», betont M. Schau. So soll es auch sein.

Durchwegs positive Erfahrungen

Das Fazit nach vier Jahren Erfahrung mit hypermill ist durchwegs positiv. «Die Software hat uns viele neue Möglichkeiten eröffnet, Teile zu fertigen oder auch Muster zu erstellen, die wir früher nicht hatten. Das System hat unsere Produktivität immens gesteigert, aber auch unsere Kosten gesenkt. Zudem stimmt die Qualität.»

Ausserdem lobt Matthias Schau die sehr guten Kontakte zu Open Mind: «Die Zusammenarbeit läuft bestens, wir sind sozusagen rundherum zufrieden.» <<

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