CAM-System Alpina gibt Gas mit hypermill

Redakteur: Matthias Vogel

>> Die Alpina Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG baut exklusive Autosfür anspruchsvolle Kunden auf der Basis von BMW-Modellen. Zudem ist das Unternehmen im Rennsport engagiert. Für die Erstellung von NC-Programmen setzt der Autobauer aus Buchloe im Allgäu auf das CAM-Systemhypermill von der Open Mind Technologies AG und fährt damit seit Jahren gut.

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Der besondere BMW Alpina: Ein auf 99 Exemplare limitiertes Sondermodell auf der Basis des BMW-Alpina-B3-S-Bi-Turbo-Coupés.
Der besondere BMW Alpina: Ein auf 99 Exemplare limitiertes Sondermodell auf der Basis des BMW-Alpina-B3-S-Bi-Turbo-Coupés.
(Bild: Open Mind)

Wer sein Auto jeden Tag nutzt, wer im Jahr 20 000, 30 000 oder gar 50 000 Kilometer fährt, wer daher eine hohe Alltagstauglichkeit braucht und dennoch auf Exklusivität nicht verzichten will, könnte Kunde bei Alpina sein.

«Alpina baut exklusive Fahrzeuge auf Basis der 3er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihe von BMW», so der Geschäftsführer des Unternehmens, Andreas Bovensiepen.

Seit sein Vater, Burkard Bovensiepen, 1961 einen Weber-Doppelvergaser in einen BMW 1500 einbaute und damit eine Leistungsoptimierung von 14 PS erzielte, sind beide Häuser eng miteinander verbunden. Von diesem Punkt ausgehend, hat sich das Unternehmen zu einem eigenständigen Autohersteller mit knapp 200 Mitarbeitern und rund 50 Mio. Euro Jahresumsatz im Automobilbereich entwickelt. Jährlich werden ca. 1000 bis 1200 Autos der Marke Alpina produziert, was ganz klar die Exklusivität unterstreicht.

Alpina ist kein Tuner, sondern ein Automobilhersteller: «Ein BMW Alpina ist kein nachträglich modifiziertes Fahrzeug, sondern ist von Geburt an mit allen Alpina-spezifischen Teilen ausgestattet. Dazu gehören Motor, Getriebe, Abgasanlage, Kühlung, Räder und Fahrwerksteile sowie eine modifizierte Aussenhaut mit Aerodynamikteilen und natürlich das Interieur», wie Andreas Bovensiepen sagt. Beim Interieur kann nahezu jeder Kundenwunsch erfüllt werden.

Durch das lange, gewachsene Vertrauensverhältnis zwischen BMW und Alpina ist es möglich, dass der Hersteller schon ca. 18 Monate vor Serienanlauf von BMW die nötigen CAD-Daten erhält, um die Modelle zu entwickeln.

Die Modelle entstehen zum Teil auf den Produktionsbändern von BMW, die spezifischen Alpina-Teile werden dorthin geliefert und am Band eingebaut. Die Endproduktion, wie z. B. die Anbringung von Aerodynamikteilen, erfolgt beim Hersteller in Buchloe. Der Kunde erhält Fahrzeuge mit hohen Fahrleistungen, mit hoher Fahrsicherheit und vergleichsweise niedrigem Verbrauch.

Die Kunden charakterisiert Andreas Bovensiepen im Kern als «Geschäftsleute, Selbstständige und Freiberufler», die ein hohes Technik- und Automobilinteresse mitbringen und die hohe Qualität und Individualität der Fahrzeuge zu schätzen wissen.

Hauptmärkte für die Autos aus dem Allgäu sind neben Deutschland auch England, die Schweiz, die USA und Japan.

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