Arbeitgebermarke/Recruiting

Als Arbeitgeber einen starken Eindruck vermitteln

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Wichtig ist jedoch, dass es sich um authentische Eindrücke handelt. Ein Beispiel, wie es nicht gemacht werden sollte, lieferte die jüngste Auszubildendenkampagne von BMW, die auf einem YouTube-Clip basierte. Nachwuchskräfte „rappen“ in diesem Video in vermeintlicher Jugendsprache darüber, wie „cool“ der Job bei BMW ist.

Diese offensichtlich gestellte Anbiederung an die Zielgruppe wurde mit kritischen Kommentaren abgestraft und sorgte für einen deutlichen Reputationsverlust von BMW als Arbeitgebermarke.

Arbeitgebermarke wird so wichtig wie die Unternehmensmarke

Ganz anders wirkt da beispielsweise der Facebook-Auftritt der Auszubildenden des süddeutschen Handelsunternehmens WürthFacebook-Auftritt der Auszubildenden des süddeutschen Handelsunternehmens Würth. Die Auszubildenden nutzen das Social-Media-Portal, um nicht nur über ihre Arbeit und die gesammelten Erfahrungen zu berichten, sondern auch um mit interessierten Bewerbern offen in den Dialog zu treten und Fragen zu beantworten.

Vor allem mittelständische Unternehmen sollten darauf achten, dass der Aufbau von Reputation im Arbeitsmarkt nicht nur Sache des Marketings ist. Es geht vielmehr um ein enges Zusammenspiel aus Unternehmensführung, Personalabteilung, Marketing und allen Mitarbeitern – die ja letztlich die wahren Botschafter der Arbeitgebermarke sind.

Es zählen mehr denn je die „Werte“

Die Führung spielt insofern eine Rolle, als sie die Unternehmenskultur prägt und maßgeblich die gelebten Werte im Unternehmen beeinflusst. Insofern sollte man sich beim Aufbau der Arbeitgebermarke – ähnlich wie beim Aufbau der eigentlichen Unternehmensmarke – Gedanken darüber machen, was diese Werte sind, und diese dann gemeinsam mit der Personalabteilung und dem Marketing zu Kommunikationsmaßnahmen weiterentwickeln. Mit einer solchen Strategie kann man den Mitarbeitern als auch dem zukünftigen Personal einen starken Eindruck vermitteln, warum es sich lohnt, für das Unternehmen zu arbeiten.

* Marco Petracca ist Strategieberater bei PSV Marketing und Geschäftsführer der Cuecon – Beratung für unternehmerische Leidenschaft in 50969 Köln.

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