«Aluminium» 2014 setzt auf Nachhaltigkeit Aluminium auf Wachstum

Redakteur: Luca Meister

>> Weltweit wächst der Einsatz von Aluminium kontinuierlich. Vor allem der Verkehrssektor erweist sich als Wachstumstreiber, die CO2-Reduktionsziele in Europa und den USA schieben die Nachfrage nach Leichtbaumaterialien an. Aber auch der Bausektor und der Verpackungsbereich verzeichnen gute Wachstumsraten. Die steigende Nachfrage aus allen wichtigen Anwendungsmärkten spürt auch die weltweit grösste Branchenmesse, die «Aluminium» 2014. Rund 950 Aussteller aus 50 Nationen werden in Düsseldorf erwartet.

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Die zehnte Messeausgabe der «Aluminium» zeigt das volle Leistungsspektrum der Branche: von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt.
Die zehnte Messeausgabe der «Aluminium» zeigt das volle Leistungsspektrum der Branche: von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt.
(Bild: Reed Exhibitions)

Nach dem Standortwechsel von Essen nach Düsseldorf vor zwei Jahren stehen die Zeichen zur zehnten Messeausgabe der «Aluminium» auf Wachstum. Mit Unterstützung des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie und der EAA European Aluminium Association zeigt die Messe das volle Leistungsspektrum der Branche: von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt.

Dabei orientiert sich die Messe an der Prozesskette, von der Primärproduktion über Guss- und Wärmebehandlung sowie Recycling und Halbzeuge sowie dazugehörige Technologien bis zur Oberflächenbehandlung, dem Schweissen und Fügen sowie der Metallbe- und -verarbeitung. Neben Herstellern und Verarbeitern zeigen sich auch zahlreiche Maschinen- und Anlagenbauer.

Die internationale Relevanz der Messe machen zudem die Länderpavillons deutlich, darunter zwei chinesische, der niederländische, der dänische sowie der Nordic Pavillon, auf dem sich Unternehmen aus Norwegen und Island versammeln.

Themenpavillons und «Innovation Areas»

Mit ihren Themenpavillons bietet die Messe einen gebündelten Überblick über einzelne Schwerpunktthemen. Zentrale Anlaufstelle zum Thema Oberflächenbearbeitung ist das «Competence Centre Surface Technology» in Halle 13. Hier zeigen 25 Aussteller ihre Technologien zum Beschichten, Lackieren oder Anodisieren von Aluminium. Weitere Themen sind der Korrosionsschutz sowie Prüf- und Messverfahren.

«Alles aus einem Guss» heisst es im Giessereipavillon (Halle 10), auf dem sich Aussteller aus den Bereichen Sand-, Kokillen- und Druckguss zeigen. In Halle 9 präsentiert sich die aluminiumherstellende Industrie. Der Primärpavillon setzt dabei auf Technologien für die Alumina- und Aluminiumproduktion, die Ausrüstung für Aluminatransporte sowie Elektrolysetechnologien für die Anodenproduktion.

Der Metallbe- und -verarbeitung widmet sich der Schweissen- und Fügenpavillon in Halle 13. Im Mittelpunkt stehen Anlagen, Maschinen, Ausrüstung und Hilfsmittel zum Fügen, Trennen und Beschichten von Aluminium. Auch Techniken zum Aluminiumschweissen, -kleben, -löten, -fügen oder -trennen sind hier zu finden.

Premiere des Recycling Pavillons

In der Aluminiumindustrie gewinnt «Urban Mining» zunehmend an Bedeutung. Gebrauchtes Aluminium gilt als ergiebige und unverzichtbare Rohstoffquelle. Mit dem Recycling Pavillon schafft die Messe erstmals einen eigenen Anlaufpunkt für die Recyclingbranche – und spiegelt gleichzeitig die verstärkte Ausrichtung der Aluminiumindustrie auf die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wider. Auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 9 zeigen spezialisierte Industrieunternehmen ihre Lösungen zur Wiederaufbereitung des Leichtmetalls.

Magnesium spielt vor allem für die Härtung von Aluminiumlegierungen eine wesentliche Rolle. Die Magnesium Area in Halle 10 widmet sich aktuellen Anwendungsbeispielen.

Neue Ideen und Hightech-Produkte zum Anfassen zeigen die Aussteller auf den Innovation Areas. Im Rahmen von zwei Sonderschauen zu den Themen «Automotive» und «Building» wird den Besuchern die Vielfältigkeit von Aluminium greifbar näher gebracht. Die Sonderflächen befinden sich in Halle 13.

Die «Aluminium Conference» gibt einen Überblick über die Zukunftschancen des Werkstoffs Aluminium in den unterschiedlichsten Anwendungsmärkten. Unter dem Leitthema «Aluminium – Material for the Future» referieren Materialexperten von renommierten Unternehmen. <<

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