Aluminiumprodukte

Aluminium Laufen AG sorgt für sanfte Landungen

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Individualprodukte, wettbewerbsfähige Preise

Ein Vorteil des Aluminium-Strangpressens ist auch, dass die Pressformen mit vielfältigsten Geometrien versehen werden können und somit zusätzliche Bearbeitung erspart bleibt. Zudem hat die Aluminium Laufen in den letzten fünf Jahren einen neuen Maschinenpark mit diversen Fünf-Achs-CNC-Centern aufgebaut. Francesco Mercadante, Verkauf Schweiz bei der Aluminium Laufen AG, sagt: «Wir bieten keine Standardprodukte, sondern individuelle Lösungen. Ausserdem sind wir besonders agil für kleine und mittelgrosse Bestellungen im Umkreis von 300 bis 400 Kilometer. Auch bei kurzfristigen Änderungen sind wir in der Lage, diese für unsere Kunden rasch umzusetzen. Neben KMU gehören Kunden im Projektgeschäft sowie Markenhersteller, die sich durch besonders clevere Lösungen differenzieren, zu unserer Kundschaft.»

Neben den erweiterten Bearbeitungsmöglichkeiten für Strangpressprofile wurde die Produktion der Baselländer zudem auf «lean» umgestellt, ein neues firmenweites IT-System eingeführt und diverse Prozesse automatisiert. Mit Partnern in der Nähe steht man für die Oberflächenbehandlung in engen Beziehungen. Neben der Veredelung werden die Kundenanforderungen komplexer und hochwertiger. Francesco Mercadante fügt hinzu: «Wir liefern bis hinunter zu Losgrösse 10, wir hatten jedoch auch schon Aufträge mit Losgrösse 1.»

Boomendes Helikoptergeschäft

Zurück zum Helikopter-Mekka in Glarus: Aktuell hat die Europoles Suisse einen Helikopterlandeplatz für das Krankenhaus in Dornbirn mit einer herausfordernden Lage entwickelt – auf einer Seite ragt das Helipad teilweise über das Dach hinaus. Hierfür mussten spezielle Berechnungen und Tests durchgeführt werden. Das ist keine Ausnahme für die Innovatoren neben dem Flugplatz Mollis. Ungewöhnliche Lasten, zum Teil auch Torsionsbelastungen für die Profile, kommen immer wieder vor – auch bei den Absenksystemen mit Beleuchtung oder Kamera, wofür die Aluminium Laufen AG die Schienen liefert. Ein «Nivalift»-System muss beispielsweise in der Lage sein, eine Beleuchtungskrone, die bis zu 3,8 Tonnen wiegt, auf dem Mast 50 Meter in die Höhe zu heben. Das entspricht dem Gewicht zweier Autos.

Das Know-how der Europoles Suisse ist und wird künftig mehr und mehr im mittleren Osten gefragt sein, wo das Helikoptergeschäft boomt. Sei es in Katar, Doha oder Dubai, in der ganzen Region werden immense Summen in den Flugverkehr investiert. Die Helikoptertaxis seien nur der Anfang. «Doch auch der Ferne Osten und China werden kommen», meint René Vuillemin, der bereits die nächste Idee in der Pipeline hat.

Neues Online-Portal

Als Michael Späth am Europoles-Standort Mollis ein neues Service-Vorhaben vorstellt, zeigt sich René Vuillemin begeistert: «Klar, das könnten wir sehr gut gebrauchen.» Dabei handelt es sich um ein neues Online-Portal der Aluminium Laufen, auf dem die Kunden rund um die Uhr ihre Profilzeichnungen als DXF-File uploaden können, um die Machbarkeit ihrer Projekte zu verifizieren und mittels Kostenkalkulation einen Eindruck zu erhalten, wie teuer diese in etwa zu stehen kommen. Kunden werden von sofort zugestellten Angeboten profitieren und können verschiedene Varianten schnell und effizient online prüfen. «Dieser Service wird bei den Kunden die Konstruktionsprozesse beschleunigen», sagt Michael Späth. Zudem soll eine Funktion alle Aufträge, Offerten und eingerichteten Werkzeuge listen und dem eingeloggten User eine Übersicht bieten. Der Clou der Geschichte: Der Algorithmus ist lernfähig und soll sich konstant verbessern. Das für ein Aluminiumwerk einmalige Web-Tool befindet sich derzeit in Entwicklung und soll bis Ende Jahr für Kunden verfügbar sein. SMM

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