Stöber: Predictive Maintenance Antriebe kontinuierlich überwachen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Ohne zusätzliche Sensorik ermöglicht Stöber anhand von Parametern die Zustände von Getriebeantrieben fortlaufend zu erfassen und mit Hilfe einer ausgeklügelten Software zu analysieren.

Im Programm des Herstellers Stöber stehen eine Vielzahl modularer Komponenten für Getriebemotoren unterschiedlicher Leistungen und Drehzahlen zur Verfügung.(Bild:  Stöber)
Im Programm des Herstellers Stöber stehen eine Vielzahl modularer Komponenten für Getriebemotoren unterschiedlicher Leistungen und Drehzahlen zur Verfügung.
(Bild: Stöber)

Mit innovativen Konzepten der Stöber Antriebstechnik GmbH + Co. KG lassen sich elektrische Antriebe basierend auf der Analyse relevanter Prozess- und Maschinendaten fortlaufend überwachen. Vorteilhaft sind im Antrieb integrierte Systeme, die ohne externe Sensorik und weiteres Zubehör funktionieren und für eine breite Palette an Steuerungen einsetzbar sind.

Zwei Stufen zur Analyse

In der ersten Ausbaustufe erhält der Anwender ein System für Predictive-Maintenance, das den Getriebemotor eines Antriebssystems ohne externe Sensorik überwacht. Ein analytisches Modell berechnet die Lebensleistung des Antriebs. Die Software der Antriebsregler gibt den sogenannten Lebensleistungsindikator als Wert von 0 bis 100 Prozent aus. Ab 90 Prozent empfiehlt die Software den Austausch des Getriebemotors. Als auslesbarer Parameters steht diese Information für Steuerungen zur Verfügung.

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In einer zweiten Stufe integriert der Antriebsspezialist Stöber in sein System aus Getriebe, Motor, Kabel und Antriebsregler einen Beschleunigungssensor. Dieser erfordert keine externen Strom- oder Spannungsquellen. So können Lagersitze, Verzahnungen und andere Antriebskomponenten überwacht werden. Frequenzanalysen ermöglichen, beginnende Schäden zu erkennen. Aktuell nur als Prototyp verwirklicht, entwickelt der Pforzheimer Antriebsspezialist. gemeinsam mit der Dr. Johannes Heidenhain GmbH Getriebemotoren mit integrierten Beschleunigungssensoren.

Antriebsstrang wird smart

Bisher gibt es mehr als 80 000 Kombinationen aus Getriebe und Motoren in einer Datenbank zum analytischen Rechenmodell. Mit der Software «Lastmatrixanalyzer» können Betreiber von Antrieben Last-Matrizen einfach vergleichen, standardisierte Reports erzeugen und individuelle Auswertungen erstellen. Dabei profitieren sie von einer einfacheren Bedienung und einer verbesserten Visualisierung. Demnächst stehen Funktionsbausteine und Beispielprogramme zur Verfügung, die ein Lesen der Daten über EtherCAT oder Profinet ermöglichen.

Auf Basis der Last-Matrizen, die reale Belastungssituationen enthalten, können Anwender eine zustandsorientierte Instandhaltung verwirklichen. Diese berücksichtigt Auslegungs- und Montageeinflüsse und Langzeitbelastungen. Dazu enthält die Software «Loadmatrixanalyzer» unter anderem eine Darstellung von Lastfällen. Drehmoment und Drehzahl am Getriebeabtrieb werden über die Zeit in einem 3D-Diagramm visualisiert. Belastungssituationen werden so auf einen Blick sichtbar. Normgrenzen für Motor, Getriebe und Antriebsregler können einzeln oder kombiniert eingeblendet werden. So erkennen Bediener unverzüglich Abweichungen von üblichen Belastungen, die individuell betrachtet und bewertet werden müssen. Ergebnisse lassen sich mit der Analysesoftware als standardisierte PDF dokumentieren.

(kmu)

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