Weidmüller: offenes Betriebssystem Any Hardware, Any Software, Any Cloud

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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In sein universelles, offenes Betriebssystem «u-OS» hat der Spezialisten für Automation Weidmüller inzwischen eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen und Möglichkeiten zum universellen Einsatz in unterschiedlichen Hardwareumgebungen integriert.

Offene Basis: Das universelle Betriebssystem eignet sich für nahezu sämtliche Varianten an standardisierter und individueller Software zum Steuern von Maschinen und Automation. (Bild:  Weidmüller)
Offene Basis: Das universelle Betriebssystem eignet sich für nahezu sämtliche Varianten an standardisierter und individueller Software zum Steuern von Maschinen und Automation.
(Bild: Weidmüller)

Zunehmend verschwinden die Grenzen zwischen unterschiedlichen Geräteklassen. Steuerungen, Edge-PC, Router und Gateways arbeiten verstärkt zusammen, um Anlagen zu betreiben. Weidmüller erweiterte die Verfügbarkeit seines Betriebssystems «u-OS» auf mehrere Geräte. Zu Beginn war das Betriebssystem «u-OS» bei der ersten Präsentation auf der Steuerung «u-control 2000» eingesetzt. Nachfolgend stand es dann für die modularen Steuerungs- und Edge-Systeme «u-control M3000» und «M4000» zur Verfügung.

Von Hardware unabhängig

Durch die offene Gestaltung des Betriebssystems wird es künftig möglich sein, das Betriebssystem «u-OS» auf generische Hardware mit den Prozessoren «ARM SystemReady» und «Intel x86» zu installieren. Für den Einplatinencomputer Raspberry Pi beispielsweise steht künftig die «Community Edition» zur Verfügung. Diese lässt sich über die Website des Automationsspezialisten herunterladen. Die einfache Handhabung sorgt dafür, dass Anwendungssoftware (APP) unterschiedlicher Anwender auf dem Raspberry Pi installiert werden können. Für Hersteller im Maschinenbau ergibt sich durch das Betriebssystem «u-OS» weitgehende Unabhängigkeit. Da das Betriebssystem mit einer Vielzahl generischer Hardware kompatibel ist, können Hersteller von Maschinen und Automation demnächst eine Multi-Supplier-Strategie verwirklichen. Damit ist gewährleistet, dass Komponenten und Software stets zur Verfügung stehen. Zudem können Maschinen- und Automationshersteller die jeweils wirtschaftlichste Hardware einsetzen.

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Universelle Basis

Das Betriebssystem «u-OS» ist als Plattform konzipiert. Das ermöglicht, unterschiedliche Software einzubinden. Das betrifft beispielsweise Software zum Steuern und Visualisieren. Zudem kann man Software wahlweise aus der Cloud und On-Premises integrieren. Das gilt für Applikationen von Weidmüller und auch für anwendungsspezifische Software von Partnerunternehmen. Zusätzlich ermöglicht die offene Gestaltung des Betriebssystems, auch selbst individuell programmierte Software einzubinden. Grundlage dafür bilden API und die Container-Technologie. Das Fundament für das Zusammenspiel unterschiedlicher Applikationen ist der Data Hub des Betriebssystems. So können Anwender auch ohne Programmierkenntnisse individuelle Softwaresysteme zusammenstellen. Das Betriebssystem «u-OS» eignet sich wegen seiner umfassenden Möglichkeiten auch vorteilhaft für Entwickler. Wer selbst entwickelte Software nutzen möchte, kann sie über Container-Technologie einbinden. Das betrifft auch On-Premises-Systeme. So können sich Anwender ihr System ganz nach dem eigenen Bedarf zusammenstellen. Als Option lässt sich sogar spezifische Hardware einsetzen. Mithilfe der «Developer Edition» können Programmierer im Maschinenbau und in der Automationstechnik das Betriebssystem an ihre individuelle Hardware anpassen. Dabei unterstützen die Experten von Weidmüller.

(kmu)

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