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Informationen aus der Dachorganisation
Verbandsdirektor Robert Z. Welna informierte über ein anstehendes Projekt «Ausbildungspreis», das von der Stiftung des Verbandes initiiert wurde und über das Bildungsprojekt «Chancenwahrung». Das Projekt «Ausbildungspreis» sieht vor, dass anhand vorgegebener Kriterien die teilnehmenden Sektionen bewertet werden. Diejenige Sektion, welche den Ausbildungspreis gewinnt, wird von der Stiftung einen namhaften finanziellen Beitrag erhalten. Das Projekt wird zurzeit im Detail ausgearbeitet. Die Sektionen werden nach der Sommerpause im Detail darüber informiert.
Mit dem Projekt «Chancenwahrung» werden neue Wege beschritten, um sicherzustellen, dass genügend qualifizierte berufliche Fachkräfte unseren Unternehmen der MEM-Branche zur Verfügung gestellt werden können. Das Projekt eröffnet den jungen Produktionsmechaniker/innen die Möglichkeit, sich mit Ergänzungsmodulen für eine höhere Berufsbildung (z.B. HF-Lehrgang Fertigungsfachmann/Fertigungstechniker) gezielt vorzubereiten. Das Kick-off-Meeting mit den interessierten Branchenverbänden fand bereits am 10. Dezember 2008 in Weinfelden statt. Über diesen Anlass wurde in verschiedenen Zeitschriften bereits berichtet.
Beim vorgesehenen Ausbildungspreis ist auch das Engagement zu Gunsten der Berufsmeisterschaft ein Kriterium. Für die Durchführung der nationalen Vorausscheidung wurde eine neue mögliche Lösung präsentiert. Details sollen in Zusammenarbeit mit den Kurszentren und den Experten erarbeitet werden. Auch wird geprüft, ob die Schweizermeisterschaft im Jahre 2010 erneut an der Swisstech durchgeführt werden soll. Eine mögliche Neuerung wäre dabei, dass je Disziplin die Anzahl Kandidaten von 4 auf 8 erhöht würde. Mit der Verdoppelung der Anzahl Teilnehmer in der Endausscheidung wird die Attraktivität zu einer Teilnahme an den Schweizermeisterschaften zweifellos nochmals erhöht.
Roland Stoll informierte über die laufenden Aktivitäten des Lehrstellenmarketings. Die fertig erstellten Berufsbilder (Prospekte) kommen bei den Berufsinformationszentren und Berufsberatungen, aber auch bei den Jugendlichen sehr gut an. Zurzeit laufen Aktivitäten in den Bereichen Schnupperlehrarbeiten, Standkonzept für die Teilnahme an Berufsmessen sowie Inserate in Fach- und Tageszeitschriften. Die Kontinuität und die Präsenz mit dem gesamten Spektrum des Swissmechanic-Lehrstellenmarketings wird mittel- und langfristig einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und Positionierung unserer Berufe in der Wirtschaft beitragen.
Themenfindung für zukünftige Ausbildertagung
In den letzten Jahren durfte man sehr gute Ausbildertagungen erleben, wo wichtige Themen gemeinsam aufgegleist und realisiert wurden. An dieser Stelle ein Dankeschön für eine kritische, aber konstruktive Zusammenarbeit. Es ist nun Zeit, wo über die Gestaltung künftiger Ausbildertagungen nachgedacht werden muss. Das Ausbilderteam vom Kurszentrum Weinfelden hat dieses Thema vorbereitet und es als Workshop thematisiert. Die wesentliche Frage stellt sich: Wollen die Ausbilder künftig bei der Gestaltung mitwirken und ihren Beitrag leisten, oder wollen sie als Tagungsteilnehmer mit Schwergewicht Informationen entgegennehmen?
Dazu sind gute Inputs aus den Workshops gekommen. Diese werden bei der Gestaltung der Ausbildertagung 2010 aufgenommen und mitberücksichtigt. Ein herzliches Dankeschön an das Team vom Kurszentrum Weinfelden.
Berufsreform
Am Meeting vom 24. Februar 2009 haben sich die Leiter der Swissmechanic-Kurszentren eingehend mit den Neuerungen der MEM-Berufsreform informiert. Gemeinsam haben sie die Neuerungen der Kurse in der Basisausbildung erarbeitet, um zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2009 gerüstet zu sein.
Erfreut darf man zur Kenntnis nehmen, dass alle Swissmechanic-Kurszentren die Vorgaben der MEM-Berufsreform aufgenommen haben und die Zielsetzungen bei den Vorbereitungen erfüllen und auch umzusetzen vermögen. Die Ausbilder sind fähig und motiviert, überbetriebliche Kurse durchzuführen, von welchen die Ausbildungsbetriebe, die Lernenden begeistert sein werden. Die hohe Unterrichtsqualität wird nicht nur den Lernenden, sondern auch den Lehrbetrieben zum Vorteil gereichen.
Die Projekte «Arbeiten in ÜK» und «Arbeiten Aufbau HK» werden definitiv gestartet. Die neu überarbeiteten Ausbildungsmodule und die Präsentations-CD werden termingerecht für Ausbildungsbeginn im Sommer 2009 den Kurszentren zur Verfügung stehen.
Unterrichtsqualität
Jedermann spricht von Qualität in der Ausbildung! Nur, was wird darunter verstanden? Qualität in der Ausbildung kann in die Bereiche Schulqualität und Unterrichtsqualität gegliedert werden. Die Schul-/Kursqualität beinhaltet z.B. die Themen: Organisation, Führung und Leitung, Unterricht, Aussenkontakte, Support, Weiterbildung und schul-/kursinterne Zusammenarbeit. Die Unterrichtsqualität beinhaltet z.B. die Themen: Pädagogische Grundhaltung, Lernklima, Zielorientierung, Wirksamkeit, Didaktik, Lernprozess und Klassenführung.
Ein nicht einfach zu vermittelndes Thema, aber der Referent Andreas Hartmann hat es verstanden, zur Thematik «Produktiver Umgang mit Heterogenität» die Teilnehmer zu mobilisieren. Mit den Informationen konnten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops ihre Erfahrungen einbringen und beim anschliessenden Erfahrungsaustausch wurden Merkmale und Möglichkeiten erarbeitet, die es den Ausbildern erlauben, ihre Kursqualität selbst zu evaluieren und zu optimieren.
Die 10 Merkmale des guten Unterrichts:
> Klare Strukturierung des Unterrichts
> Hoher Anteil echter Lernziele
> Lernförderliches Klima
> Inhaltliche Klarheit
> Sinnstiftendes Kommunizieren
> Methodenvielfalt
> Individuelles Fördern
> Intelligentes und begeisterndes Üben
> Transparente Leistungsverantwortung
> Vorbereitete Umgebung
Referent Andreas Hartmann engagiert sich in Schulentwicklung, Schulsozialarbeit und Gewaltberatung
Besichtigung PB Swiss Tools in Wasen
Der Besuch bei PB Swiss Tools in Wasen i.E. mit verschiedenen Workshops hat die Teilnehmer beeindruckt. Werkzeug ist nicht einfach Werkzeug. Gute Werkzeuge sind ein Teil des Erfolges. Bei PB Swiss Tools beginnt die Qualität schon beim Gedanken, ein neues Werkzeug zu entwickeln. Integrativ wird diese Qualitätsdoktrin in sämtlichen folgenden Prozessen von Rohmaterialbeschaffung beim Lieferanten über die Fertigung bis zur Auslieferung und Instandhaltung weitergeführt.
Ein herzliches Dankeschön richtet sich an Frau Villiger und an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche mitgeholfen haben, den Besuch für die Swissmechanic-Teilnehmer interessant zu gestalten. Der anschliessenden Präsentation des Werkzeugsortiments folgten die Besucher mit grossem Interesse. Das Ausrüsten der Swissmechanic-Kurszentren mit PB-Swiss-Tools-Werkzeugen wird gefördert.
Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.pbswisstools.com.
Die Leitung der Swissmechanic-Berufsbildung in Weinfelden freut sich, die anstehenden Aufgaben im laufenden Jahr mit allen Ausbildern in der ganzen Schweiz zu bewältigen und gemeinsam blickt man bereits vorwärts auf die Ausbildertagung, welche vom 29. bis 30. März 2010 stattfinden wird.
