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Digitaler Zwilling
Eines der Schlagwörter, welches an diesem Donnerstag abermals gefallen ist, ist das des digitalen Zwillings. Der digitale Zwilling ist das virtuelle Abbild eines spezifischen Produktes, das sein physisches Pendant ein Leben lang begleitet. Das Simulationsmodell wird im Verlauf seines Lebens mit realen Lastdaten gefüttert und spiegelt so den aktuellen, physischen Anlagenzustand wider. In der virtuellen Welt liefert der Zwilling in einer Simulation weitergehende Informationen, die reale Sensoren kaum oder nicht wirtschaftlich darstellen können. Mit einem digitalen Zwilling kann der Maschinenbau das Potenzial der Digitalisierung für mehr Effizienz und Qualität bei der Produktentwicklung nutzen. «Bei der digitalen Herausforderung und der Transformation auf Automatisierung geht es nicht nur mehr darum, ein geometrisches Produkt in 3D zu liefern, sondern auch, dass Kunden das Produkt digital in ihrem Prozessumfeld testen können», erklärt Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer (CTO) bei Schunk GmbH & Co. KG. Wer hier zu den Ersten gehört, für den wird die Digitalisierung eine grosse Chance sein.
Fortgeschrittene Gedanken zum Thema Mensch-Roboter-Kollaboration
Dass Schunk hier auf gutem Weg ist, davon zeugen ihre bereits fortgeschrittenen Gedanken zum Thema Mensch-Roboter-Kollaboration. Von den Normanforderungen gelte es, Kundenlösungen anzubieten, erklärt Dr. M. Klaiber. So dürfe ein Greifer nie das Werkstück loslassen, auch bei Stromausfall nicht. Ein Greifer müsse den Kontakt immer erkennen, und zwar bereits bevor es zum Kontakt kommt. Der Greifer darf einen Menschen beim Greifen nie verletzen.
SMM InnovationsForum 2017
Industry 4.0 – Schunk goes digital
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