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Autoform-Sigma: Ein Radius beweist Kompetenz

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Aufgrund der zu erwartenden Streuungen lag das Interesse bei Franke Werkzeugbau auf der Robustheit des Umformprozesses sowie jenen Parametern, die den Prozess hauptsächlich beeinflussen würden. Immerhin sollte die Jahrhundertspüle am Ende 200 000 Mal produziert werden, sodass eine reibungslose Produktion einen echten Gewinn darstellen würde. Das Engineering-Team führte deshalb in zwei Etappen Robustheitsuntersuchungen mit Autoform-Sigma durch. Zuerst konzentrierten sich die Spezialisten auf die Prozessparameter wie Schmierung oder Haltekräfte. Die zweite Etappe widmete sich den geometrischen Parametern sowie den Materialvariablen. Mittels diesen komplementären Untersuchungen kam die Definition der optimalen Prozess- und Geometrieparameter zustande. Der Fokus lag dabei auf den Zonen im Beckenbereich, da sich diese in den vorhergehenden Analysen als kritischste Zonen herausgestellt hatten. Da Franke seine Lavabos aus Chrom-Nickel-Stahl fertigt, war auch das Thema Rückfederung allgegenwärtig. Nur wenn diese robust kompensiert würde, war an eine verlässliche Produktion zu denken.

Viel weniger Korrekturschleifen

In der Prozessanalyse mit Autoform-Sigma bekamen die Umformspezialisten angezeigt, wo, in welchem Umfang und wovon eine bestimmte Variable beeinflusst wurde. Analysierten sie die Geometrie in den kritischen Bereichen der Kugelradien, zeigte die Software die Materialeigenschaften als dominierend an. In gleicher Weise wurden die kniffligen Zonen im Eckbereich des Beckens untersucht. In der Geometrieanalyse stellte sich der Eckradius im Vorzug als dominierend heraus. Die gewonnenen Erkenntnisse konnte das Engineering-Team mittels der Funktionalitäten von Autoform-Sigma, beispielsweise Grafiken oder Diagrammen, anschaulich erläutern und verfügte über stichhaltige, effiziente Argumentationshilfen.

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