Europa Forum Luzern Baustelle Europa und die Schweiz

Redakteur: Thomas Koch

>> Das 24. internationale Europa Forum Luzern widmet sich dieses Jahr dem Verhältnis zwischen Europa und der Schweiz. Unter dem Titel «Baustelle Europa und die Schweiz» diskutieren Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik das zurzeit angespannte Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU sowie über wirtschaftliche und politische Entwicklungen und Handlungsspielräume. Die Veranstaltung findet am Montag, 22. April 2013 im KKL Luzern statt.

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Dr. Christoph Lindenmeyer, CEO Schindler Aufzüge AG Schweiz.
Dr. Christoph Lindenmeyer, CEO Schindler Aufzüge AG Schweiz.
(Bild: Europa Forum Luzern)

Der Steuerstreit, das Ringen um bilaterale Abkommen, die Währungs- und Schuldenkrise in verschiedenen EU-Ländern sowie die Zweifel an der Zukunft des Euro fordern Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Europa gleicht heute einer grossen Baustelle und die Schweiz ist gezwungen, sich in diesem Spannungsfeld zu behaupten. «So steht auch die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie vor grossen Herausforderungen», betont Dr. Christoph Lindenmeyer, Vizepräsident Swissmem und CEO von Schindler Schweiz.

Die Schweiz ringt mit der Europäischen Union nach Lösungen in verschiedenen Dossiers: Offene Fragen sind für Unternehmen ungeklärt. Gleichzeitig ist die Wirtschaft auf Rechtssicherheit und gute Rahmenbedingungen angewiesen. Die EU ist für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt. So exportierte sie im Jahr 2011 Güter im Wert von über 41 Milliarden Franken in die EU. Das sind rund 60 Prozent aller MEM-Güterexporte. Von grosser Bedeutung für diese Branche sind die Freihandelsabkommen sowie die Abkommen über den freien Personenverkehr, den Abbau technischer Handelshemmnisse und das öffentliche Beschaffungswesen.

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