Elektrisches iCar Bericht: Apple steigt bei Kia ein

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Sven Prawitz

Laut dem Bericht einer koreanischen Zeitung will der Tech-Konzern Milliarden in Kia investieren. Die ab 2024 produzierten Autos sollen die E-Auto-Plattform des Autobauers nutzen.

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Gibt es im Apple-Store bald auch Autos? 2024 könnte es tatsächlich soweit sein.
Gibt es im Apple-Store bald auch Autos? 2024 könnte es tatsächlich soweit sein.
(Bild: Apple)

Der Einstieg von Apple in die Automobilproduktion wird konkreter. Nach einem Bericht der südkoreanischen Zeitung „Dong-a Ilbo“ will der US-Konzern vier Billionen Won (etwa drei Milliarden Euro) in den Autobauer Kia investieren. Der soll künftig das Apple-Auto in seinem Werk im US-Bundesstaat Georgia produzieren. Laut dem Fernsehsender CNBC hätten „informierte Kreise“ diese Meldungen bereits inoffiziell bestätigt. Kia und Apple kommentierten den Bericht auf Anfrage nicht.

Ab 2024 sollen jährlich 100.000 Einheiten des Apple-Autos gebaut werden, meldete die Zeitung am Mittwoch (4. Februar) auf ihrem Onlineauftritt. Es sei möglich, die Produktion auf bis zu 400.000 Fahrzeuge pro Jahr zu erweitern. Apple und Kia könnten den Deal bereits am 17. Februar unterzeichnen, heisst es in dem Bericht.

Bericht: Apple wirbt Porsche-Ingenieur ab

Das Nachrichtenportal „Business Insider berichtete ebenfalls am Mittwoch, das kommende Fahrzeug nutze die neue Elektro-Plattform „E-GMP“ des Hyundai-Konzerns, zu dem Kia gehört. Angeblich hat Apple nach Informationen des Portals mit Manfred Harrer zudem einen hochrangigen Ingenieur und Chassis-Experten von Porsche abgeworben. Harrer ist in Zuffenhausen für die Baureihe Cayenne verantwortlich.

Gerüchte über die Pläne des US-Konzerns, ein eigenes Auto zu bauen, gibt es seit Jahren. Der iPhone-Hersteller äusserte sich bislang allerdings nicht zu dem Projekt. Eine Zusammenarbeit von Apple mit dem koreanischen Hyundai-Konzern geisterte bereits Anfang des Jahres durch die Presse. Hyundai hatte im Januar erste Gespräche auch bereits bestätigt, machte dann aber einen Rückzieher und teile mit, es gebe Gespräche mit mehreren Unternehmen, ohne Apple konkret zu nennen. Zuletzt berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“ über angebliche Bedenken von Hyundai-Managern, dass eine Kooperation dem Image des koreanischen Unternehmens schaden könnte.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal automobil-industrie.vogel.de

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