Verbundwerkstoff BMW Group: 20 Millionen Euro für die Forschung an künftigen Fahrzeuggenerationen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das BMW Group Werk Landshut hat den Zuschlag für den Bau eines neuen Leichtbauzentrums erhalten, teilte Standortleiter Ralf Hattler im Rahmen einer Pressekonferenz mit. In unmittelbarer Nähe zum Werkstor 2 wird eine automobile Denkfabrik entstehen, die Produktions-, Labor- und Büroflächen auf rund 7.600 Quadratmetern miteinander verbindet.

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CFK-Fertigung im Werk Landshut.
CFK-Fertigung im Werk Landshut.
(Bild: BMW)

Etwa 160 Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen werden in der automobilen Denkfabrik gemeinsam an innovativen Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Produktionsverfahren für künftige Fahrzeuggenerationen forschen. Das Unternehmen wird hierfür bis Ende des Jahres 2016 rund 20 Millionen Euro investieren.

«Landshut ist als Standort für das neue Leichtbauzentrum der BMW Group wie geschaffen. Die Konzentration von Leichtmetallguss-, Kunststoff- und Faserverbund-Kompetenz an einem einzigen Ort ist heute schon einmalig», so Standortleiter Ralf Hattler. «Das Leichtbauzentrum wird das Know-how künftig unter einem Dach bündeln und wertvolle Synergien schaffen. Der Standort Landshut erhält damit sowohl inhaltlich wie auch optisch eine ‚neue Mitte‘.» Der Innovationsanspruch des Leichtbauzentrums soll sich auch in seiner Gestaltung widerspiegeln. Der Bürotrakt wird den Projektflächen-Gedanken aufgreifen, der sich im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) seit Jahrzehnten erfolgreich bewährt hat. Das bedeutet: flexibel gestaltete Arbeitsplätze, eine offene Kommunikation und kurze Entscheidungswege.

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