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Bucher Industries: Wachstum trotz negativer Währungssituation

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Aufschwung bei Bucher Hydraulics

In den Hauptabsatzmärkten von Bucher Hydraulics setzte sich im ersten Halbjahr 2011 der starke Aufschwung des Vorjahres, insbesondere in den Segmenten Bau- und Landmaschinen fort. Gegen Ende des Berichtsjahres schwächte sich diese Dynamik ab. Trotzdem blieb die Division auch im zweiten Semester auf Wachstumskurs. Bucher Hydraulics steigerte im Berichtsjahr den Umsatz und den Auftragseingang weiter, in Lokalwährungen sogar deutlich. Die beiden Schweizer Hauptwerke waren mit ihrem sehr hohen Exportanteil von rund 90% dem starken Schweizer Franken besonders ausgesetzt.

Hohe Marktdynamik bei Emhart Glass

Nachdem die Glasbehälterindustrie ihr Zehnjahrestief Ende 2010 überwunden hatte, setzte im Berichtsjahr ein regelrechter Nachfrageboom nach Maschinen und Ersatzteilen zur Herstellung von Glasbehältern ein. Erst gegen Ende des Berichtsjahres zeigten sich vor allem in Westeuropa erste Zeichen einer Normalisierung. Als Marktführer profitierte Emhart Glass vom Aufschwung und konnte den Auftragseingang sowie den Umsatz gegenüber dem Vorjahr wesentlich steigern.

Unterschiedliche Marktentwicklung bei Bucher Specials

Die in verschiedenen Märkten tätigen Einzelgeschäfte von Bucher Specials entwickelten sich unterschiedlich. Der Markt für Weinproduktionsanlagen ging wegen eines mehrmonatigen Subventionsstopps im Hauptmarkt Frankreich zurück. Zudem führten die warmen klimatischen Bedingungen in Westeuropa zu einer früheren Traubenernte und somit zu einer kürzeren Investitionsperiode. Demgegenüber profitierten die Fruchtsaftanlagen von hohen Preisen für Fruchtsaftkonzentrat und einem gewissen Nachholbedarf aus früheren Jahren. Das Schweizer Handelsgeschäft mit Traktoren und Landmaschinen blieb stabil. Trotz des Rückgangs bei den Weinproduktionsanlagen gelang es Bucher Specials, den Umsatz, den Auftragseingang und -bestand gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Aussichten 2012

Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr sind wegen der massiven Verschuldung der Industrienationen in Europa und den USA sowie der Instabilität des Euroraums mit Unsicherheiten behaftet. Andererseits sind auch positive Tendenzen in den Absatzmärkten ersichtlich. Der Konzern ist deshalb für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch und erwartet eine Verbesserung von Umsatz, Betriebs- und Konzernergebnis. <<

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