Firmennachrichten Bucher Industries: Wachstum trotz negativer Währungssituation

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Bucher Industries erzielte im Geschäftsjahr 2011 trotz erheblicher negativer Währungseinflüsse eine deutliche Steigerung von Umsatz und Auftragseingang.

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Bucher Industries konnte 2011 trotz schwierige Währungssituation den Umsatz steigern. (Bild: Bucher Industries)
Bucher Industries konnte 2011 trotz schwierige Währungssituation den Umsatz steigern. (Bild: Bucher Industries)

Das Geschäftsjahr 2011 war geprägt von der sehr lebhaften Nachfrage nach spezialisierten Landmaschinen und Ausrüstungen für die Glasbehälterindustrie. Auch der Aufschwung im Markt mit hydraulischen Systemlösungen setzte sich fort, flachte jedoch gegen Ende des Berichtsjahrs ab. Die Nachfrage nach Kommunalfahrzeugen entwickelte sich überraschend stabil. Einzig bei den Weinproduktionsanlagen musste teilweise ein wesentlicher Rückgang in den Hauptmärkten Europas hingenommen werden. In diesem insgesamt freundlichen Umfeld konnte Bucher Industries den Umsatz um 27% und den Auftragseingang ebenfalls deutlich steigern. Der starke Schweizer Franken führte zu erheblich negativen Währungseffekten von über 12%.

Günstige Bedingungen bei Landmaschinen

Kuhn Group konnte im Berichtsjahr von den guten Bedingungen in den Hauptmärkten West-, Zentral- und Osteuropa sowie USA und Brasilien dank starker Marktpositionen und dem breiten Produktangebot profitieren. Umsatz und Auftragseingang übertrafen das Vorjahr deutlich, in Lokalwährungen sogar um mehr als einen Drittel.

Stabiler Geschäftsgang bei Bucher Municipal

Im Berichtsjahr blieb der Markt für Kommunalfahrzeuge in Westeuropa überraschend stabil, wenn auch auf tiefem Niveau. Trotz der Verschuldung der öffentlichen Hand änderten Kommunen sowie private Betreiber von Kehrfahrzeugflotten ihr Investitionsverhalten kaum. Einzelne Ausschreibungen waren hart umkämpft und der Preis- und Wettbewerbsdruck blieb hoch. Die Nachfrage nach Ausrüstungen für den Winterdienst belebte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Sehr gefragt waren Spezial-Kehrfahrzeuge sowie in Australien die Müllfahrzeuge. In diesem Umfeld war die Division mit einem Hauptwerk in der Schweiz vom starken Schweizer Franken besonders betroffen. Trotzdem behauptete sie sich gut und erzielte in Lokalwährungen im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Umsatz.

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