Legendärer Bohrhammer Butterweich durch Beton
>> Bevor Hilti mit dem Bohrhammer TE 17 die Steinbearbeitung revo- lutionierte, war das Bohren in Beton, Mauerwerk und anderen harten Materialien äusserst mühsam. Nur mit der Kraft des Anwenders musste sich die bis dahin gängige Schlagbohrmaschine durch die widerstandsfähigen Werkstoffe arbeiten. Doch vor mehr als vier Jahrzehnten brachte die Hilti-Aktiengesellschaft mit dem Hilti TE 17 den ersten baustellentauglichen Bohrhammer auf den Markt. Sein Herzstück: das elektro-pneumatische Schlagwerk, dank dem sich Bohrer und Meissel wie von selbst in den Untergrund hämmern.
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Die Idee zu einem Bohrer mit elektropneumatischen Prinzip existierte bereits Jahre bevor die Hilti AG ihren Verkaufsschlager auf den Markt brachte. Doch erst Hilti-Firmengründer Martin Hilti erkannte das riesige Potential, welches in diesem Prinzip steckte. Im Jahr 1967 präsentierte die liechtensteiner Werkzeugschmiede dann die berühmte Hilti TE 17, der erste serienreife und baustellentaugliche elektropneumatische Bohrhammer.
Das Geheimnis des elektro-pneumatischen Schlagwerks ist ein Luftpolster, welches durch einen rotierenden Kolben zusammengedrückt wird. So wird ein Flugkolben nach vorne auf den Schlagbolzen getrieben. Das Ergebnis: Eine hämmernde Bewegung, mit welcher der Arbeiter wie durch Butter in Beton bohren kann. Diese ausgeklügelte Bauweise macht nicht nur das Arbeiten mit den Maschinen leichter, sie macht den Bohrhammer auch robuster und weniger anfällig für Schäden.
Damit die Hilti-Geräte den harten Baustellenalltag viele Jahre lang bestehen, wurden sie von Anfang an nicht nur mit dem ersten verlässlichen elektro-pneumatischen Schlagwerk ausgestattet: Das robuste Einsteckende mit Walzenverriegelung sorgte für eine bessere Kraftübertragung auf den Bohrer, und durch das geschlossene System konnte der Staub nicht eindringen. Es ermöglichte zudem die wartungsarme Dauerschmierung.
Sicherheit wird gross geschrieben
Auch die Sicherheit der Anwender war der Firma von Anfang an wichtig. Blieb ein Bohrer infolge eines Eisenstücks im Beton stecken, bestand die Gefahr, dass sich dieser aufgrund des hohen Drehmoments um die eigene Achse drehte. Insbesondere war dies für Arbeiten auf einer Leiter gefährlich. Aber schon der Hilti TE 17 hatte eine mechanische Sicherheitskupplung, die das Ausschlagen des Geräts bei Eisentreffern verhinderte, indem es das Drehmoment im Falle eines Steckenbleibens auf eine Ausgleichskupplung lenkt, welche dann ohne Widerstand weiterrotiert. Diese ganzen Erfindungen wurden von Hilti kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei standen ein effizientes Arbeiten und die Sicherheit der Anwender gleichermassen im Mittelpunkt. Mittlerweile ist diese Sicherheitseinrichtung bei allen Bohrhämmern Standard.
Das 1999 eingeführte elektronische Sicherheitssystem Active Torque Control (ATC) schützt die Anwender zusätzlich zur mechanischen Rutschkupplung vor Verletzungen durch das Steckenbleiben des Bohrers. Über einen Beschleunigungssensor wird gemessen, ob sich der Bohrhammer dreht, dabei wird dann automatisch das Getriebe vom Motor getrennt.
TE 17 war erst der Anfang
Die Weiterentwicklung des Bohrhammers erlaubte zudem immer leistungsstärkere Modelle. Ausserdem erkannten die Hilti-Ingenieure, dass mit einer fortlaufend verstärkten Hammerfunktion auch Meisseln mit einem Gerät möglich sein würde. 1979 wurde dann der erste Kombihammer (TE 72) vorgestellt. Dieser konnte mittels Drehknopf vom Bohrhammer zum Meisselhammer umgestellt werden. Aber Hilti ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, der Systemgedanke stand immer im Vordergrund. Hilti hat beispielsweise mit dem geschweissten Bohrkopf oder dem Polygonmeissel auch das Werkzeug massgeblich verbessert und mit dem Flottenmanagement und dem Lifetime-Service zusätzlich neue Dienstleistungen eingeführt. Dieser einzigartige Hilti-Lifetime-Service bietet den Kunden lebenslange Garantie, umfassenden Service und maximale Kostenkontrolle. Und dank Flottenmanagement stehen ihnen immer die technisch besten und sichersten Hilti-Geräte zur Verfügung. <<
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