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Während der aus dem rechenförmigen Magazin entnommene Rohling über eine Zentrierstation geht, bevor der Roboter die Maschine damit belädt, gibt er das nach der Bearbeitung aus der Maschine entnommene, fertige Teil zur Reinigung in eine Waschmaschine. Die Diffusoren bringt der Roboter ins Fertigteilmagazin – vorher überprüft er, ob der dort angepeilte Platz tatsächlich frei ist.
Einfluss auf die Produktivität
Mit diesem Automatisierungsprojekt wurde vieles realisiert, was unter die Überschrift „Produktivität erhöhen“ fällt. Zott fasst einige Punkte zusammen: „Wir haben die Gesamtzerspanungszeit massiv reduziert, sind deutlich flexibler und haben den sehr ambitioniert angesetzten und angestrebten Bedienfaktor von 0,35 praktisch erreicht.“ Die Zerspanungszeit ist je nach Diffusorart und -grösse von vorher etwas über einer und knapp unter zwei Stunden auf jetzt zwischen einer halben und einer knappen Stunde gesunken.
Durch die erhöhte Flexibilität und die verkürzte Durchlaufzeit konnte gleichzeitig auch der Diffusorenlagerbestand reduziert werden. Denn die Reaktionszeit im Falle eines Defektes, wenn also eine stillstehende Turbine irgendwo auf der Welt schnellstmöglich einen neuen Diffusor benötigt, hat sich von fast 30 Tagen auf einen Tag stark verkürzt. Das Tagesprogramm lässt sich dafür an definierten Stellen unterbrechen, um zwischen unterschiedlichen Jobs einen Rohling von Hand zu beladen und abzuarbeiten. Anschliessend wird das Tagesprogramm fortgesetzt. Nicht zuletzt ist die Qualität des Prozesses deutlich höher als zuvor, weil Rüstfehler ausgeschlossen sind. Das gilt, wie beschrieben, für die Rohlinge, aber auch für die Werkzeuge.
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