Clevere Technologie, <br/>die in der Praxis überzeugt
Die erste Flow-Wasserstrahlanlage, die das Unternehmen Förderbänder Stoll GmbH beschaffte, war eine IFB-Maschine (Integrated Flying Bridge). Bei diesem Typ lässt sich der Ausleger zur Seite fahren und die Maschine kann von drei Seiten beladen werden, bei Bedarf auch mit Kran. Dank dem hohen Arbeitsdruck von 6000 bar lassen sich bis zu 50% höhere Schneidgeschwindigkeiten als bisher erreichen, die integrierte «Dynamic Waterjet»-Technologie sorgt dabei für saubere und parallele Schnittkanten.
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Das Unternehmen Förderbänder Stoll GmbH hat sich auf Lösungen und umfassende Dienstleistungen für die Fördertechnik spezialisiert. Konfiguriert und vertrieben werden Förderbänder aus verschiedenen Materialien zum vertikalen und horizontalen Transport von Schüttgütern in unterschiedlichen Industriebereichen, einschliesslich der Lebensmittelindustrie. Zur Produktpalette gehören auch Lösungen zum Schutz der Fördereinrichtungen vor Verschleiss sowie zum Lärmschutz. Auch Dienstleistungen rund um Montage, Wartung und Service der Fördereinrichtungen werden angeboten. Vor kurzem wurde ein neues, deutlich gewachsenes Logistik- und Produktionszentrum in Betrieb genommen. Zum Wachstum beigetragen hat sicher auch die Tatsache, dass sich das Unternehmen vor einigen Jahren für den konsequenten Einsatz von Wasserstrahlschneidanlagen entschied.
Vom Eigenbedarf zum Dienstleister
Eine zeit- und personalintensive Tätigkeit, mit der sich bislang die Fördertechnik-Experten immer wieder konfrontiert sahen, war das Stanzen von Fördergurten. Gurten von 1 m Breite und bis zu 1000 m Länge beschäftigten in der Regel zwei Mitarbeiter zwei Tage lang damit, mit dem Stemmeisen im Abstand von 8 cm über die Breite verteilt jeweils 4 Löcher einzustanzen, also zirka 50 Löcher pro Laufmeter. Dazu war diese Arbeit für die Mitarbeiter sehr anstrengend, sodass man sich auf die Suche nach einer alternativen Lösung machte.
Bevor man in der Folge die erste gebrauchte Wasserstrahlschneidanlage anschaffte, wurden natürlich verschiedene Bearbeitungsmethoden verglichen. Anfangs hätte es wohl noch Alternativen zum Wasserstrahl gegeben. Aber als die Anlage beschafft war, musste sie natürlich auch voll ausgelastet werden. Stoll bot in der Folge auch Dienstleistungen als Wasserstrahlschneider an. Hier nahm mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Auftrag die Anfrage nach neuen zu, denn bei vielen Anwendern wuchs die Vorstellung davon, was mit einer solchen Maschine alles möglich sein müsste. Schon bald wurde die Anschaffung einer zweiten Wasserstrahlschneidanlage notwendig.
