Messe K-016 Dank 3D-Druck schneller zum Spritzgusswerkzeug

Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der K in Düsseldorf demonstriert Stratasys Ltd. (Nasdaq:SSYS), ein führendes Unternehmen für 3D-Drucksysteme und in Sachen additive Fertigung, welche Effizienzsteigerung man erreichen kann, wenn die Stratasys-Anlagen zur Herstellung von Spritzgussformen genutzt werden. Halle 4, Stand C55.

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In nur wenigen Stunden druckt Hasco-Einsätze für Spritzgussformen mit Stratasys Polyjet 3D-Druck-Lösungen und kann so Designänderungen in einem Bruchteil der Zeit und Kosten durchführen, die bei traditionellen Herstellungsmethoden anfallen.
In nur wenigen Stunden druckt Hasco-Einsätze für Spritzgussformen mit Stratasys Polyjet 3D-Druck-Lösungen und kann so Designänderungen in einem Bruchteil der Zeit und Kosten durchführen, die bei traditionellen Herstellungsmethoden anfallen.
(Bild: Stratasys)

Anhand von Unternehmen wie Unilever, Hasco, Berker oder Promolding, die bereits eine Vorreiterrolle einnehmen, erfahren die Messebesucher wie 3D-gedruckte Formen für die Fertigung von Prototypenteilen aus finalen Materialien für Analysen und Tests eingesetzt werden. Anstelle langer Vorlaufzeiten und hoher Ausgaben, wie sie für traditionelle Herstellungsverfahren typisch sind, verzeichnen diese Unternehmen kürzere Produktionszeiten und geringere Kosten von bis zu 90 %.

Kleinserien mit ABS-Kavitäten günstiger Spritzgiessen

In einer Live-Vorführung am Stratasys-Stand können die Besucher miterleben, wie schnell der erst kürzlich von Stratasys eingeführte 3D-Drucker J750 – der weltweit einzige 3D-Drucker, der farbechte Multimaterial-Produkte erstellt – Formen aus Digital-ABS-Polymer fertigt. Diese können natürlich auch dem hohen Druck und den Temperaturen der damit produzierenden Dr.-BOY-Spritzgiessmaschine standhalten. Unter Einsatz verschiedener finaler Materialien werden dabei unterschiedliche Prototypen getestet, um zu beweisen, wie leistungsfähig die mit Digital-ABS-Materialien hergestellten Kavitäten für das Kleinserien-Spritzgussverfahren sind. Diese besondere Technik verdeutlicht, was viele Stratasys-Anwender bereits wissen: wie sich Kleinserien mittels Spritzgussverfahren effizienter, profitabler und schneller fertigen lassen.

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Namhafte OEMs drucken schon

Zusätzlich präsentiert Stratasys noch weiterer 3D-Druck-Anwendungen, die zur Weiterentwicklung anderer traditioneller Fertigungsverfahren beitragen. So wird auch der Fortus 450mc im Einsatz zu sehen sein – ein multifunktionaler Drucker, den bereits viele weltweit führende Hersteller nutzen. Zu den Anwendungsbeispielen gehört unter anderem gedruckte Montagewerkzeuge sowie auch finale Produktionsteile. Auch namhafte Unternehmen, wie Airbus, BMW, Opel und Lamborghini, greifen immer öfter auf Stratasys-Anlagen zurück und reduzieren so ihre Produktionskosten sowie die Vorlaufzeiten. Mit additiv fertigenden Systemen von Stratasys, kommen diese Anwender ausserdem in den Genuss von kürzeren Lieferprozessen. MM

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