Auswirkungen der ErP-Richtlinie auf die Schutzsysteme von Elektromotoren

Das Ende für Schütze und Motorstarter?

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2. Elektrische Steuerung der Motordrehzahl mithilfe eines Frequenzumrichters ist die beste Wahl bei Applikationen mit variabler Drehzahl beziehungsweise sich stark verändernder Last. Zur Installation und kundenspezifischen Konfiguration sind oft tiefere Kenntnisse der Antriebstechnik notwendig und es handelt sich um die komplexeste und damit auch kostenintensivste Lösung zur Motorsteuerung. Aufgrund der Eigenschaft, in vielen Fällen für einen besseren Gesamtwirkungsgrad der Anlage zu sorgen und somit deren Energieeffizienz zu erhöhen, kommen Frequenzumrichter zunehmend auch bei einfachen Anwendungen zum Zuge. Doch Vorsicht: Bei vielen Anwendungen wie Pumpen oder Lüftern besteht die Gefahr der Überdimensionierung hinsichtlich Komplexität und Funktionalität.

3. Die neue Geräteklasse der Drehzahlstarter (Speed Starter) lässt sich so einfach handhaben wie ein Motorstarter, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit der variablen Drehzahlregelung. Indem sie die Vorteile von Frequenzumrichtern und Motorstartern vereinen, bieten die leicht zu installierenden Geräte eine kosteneffiziente und zuverlässige Alternative, um gerade Anwendungen mit bisher konstanter Drehzahl energieeffizienter zu machen. Die Drehzahlstarter stellen eine ideale Lösung für Anwendungen dar, die nur eine begrenzte Funktionalität, aber eine variable Drehzahl erfordern, sowie für Anwendungen mit konstanter Drehzahl, in denen eine Motorstarterlösung nicht ausreicht. <<

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