Innovation: Zusammenarbeit von kaba+dorma mit Zühlke Das vernetzte Schliesssystem
Mit der Zutrittslösung «exivo» nutzt dorma+kaba als eine der Ersten in ihrem Markt die Möglichkeiten von Internet of Things. Bei der Entwicklung dieser Plattform hat Zühlke, ein Dienstleister für Innovationsprojekte, das traditionsreiche Unternehmen von A-Z begleitet.
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Wer darf rein? Wer nur bedingt? Wer nicht mehr? Unternehmen, die Gebäude und Know-how sichern wollen, brauchen zuverlässige Zutrittslösungen. Viele dieser Systeme sind komplex, nur von Spezialisten konfigurierbar und mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden. Das Internet of Things – die Vernetzung von Maschinen, Herstellern und Kunden – bietet da ganz neue Möglichkeiten. dorma+kaba, eine weltweit führende Anbieterin von Sicherheits- und Zutrittslösungen, hat diese Chancen genutzt und führt im Frühjahr 2016 die webbasierte Zutrittslösung «exivo» ein. Dabei handelt es sich um eine typische Internet of Things-Anwendung. Physische Produkte – in diesem Fall die Türe bzw. das Türschloss – werden über einen Cloud-Service mit den Anwendern verbunden. Damit eröffnen sich neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Dank «exivo» können Fachpartner von dorma+kaba digitale Zutrittssysteme planen, verkaufen, installieren und warten. Anwender können ihr System einfach betreiben und überwachen, indem sie beispielsweise selber Zutrittsrechte dynamisch vergeben.
Mit diesem vernetzten Zutrittssystem entwickelt sich dorma+kaba vom Produkthersteller zum digitalen Service-Provider. Sie verkauft nicht mehr nur Schlüssel und Türschloss, sondern die Dienstleistung «Schliesssystem». Dabei verändert sich auch das Bezahlmodell: von der Einmalinvestition zu wiederkehrenden Servicegebühren.
Innovation mit Zühlke
Zühlke hat den gesamten Innovationsprozess von «exivo» begleitet. Von der Ideenfindung bis zur Realisierung der neuen Plattform – einer typischen Internet of Things-Anwendung, die physische Produkte über einen Cloud-Service für Hersteller, Service-Partner und Endkunden verbindet. Die IoT-Plattform muss dabei den höchsten Sicherheitsanforderungen genügen aber trotzdem völlig intuitiv in der Bedienung sein. Die «exivo» Weblösung basiert auf der sicheren Cloud von Swisscom. Kunden und Endanwender beziehen die gewünschte Funktionalität als Dienstleistung («Access Control as a Service»). «Mit Zühlke haben wir den sicheren Schlüssel für die digitale Zukunft entwickelt. Vom Geschäftsmodell bis zur technischen Lösung», sagt Andreas Häberli, Chief Technology Officer bei dorma+kaba.
Internet of Things – weit mehr als eine technische Herausforderung
«Entscheidend für den Erfolg von IoT-Projekten sind die überzeugende Geschäftsidee und der Business Case», erklärt Nicolas Durville, Mitglied der Geschäftsleitung bei Zühlke. Hier habe kaba+dorma mit «exivo» einen Volltreffer gelandet. «Wir sind stolz darauf, dass wir bei der Realisierung dieser zukunftsweisenden Idee von A-Z unterstützen konnten», so Durville.
Über Zühlke
Zühlke ist der Dienstleister für Innovationsprojekte und Experte auf dem Gebiet von Internet of Things. Das Unternehmen vereint Business- und Technologie-Kompetenzen zu Lösungen. Das Ziel ist die Entwicklung von wirtschaftlich erfolgreichen Produkten, Services und Geschäftsmodellen der digitalen Zukunft – von der Idee über die Realisierung bis zum Betrieb. Dafür engagieren sich mehr als 700 Experten mit der Erfahrung aus über 8.000 Projekten. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Zühlke Gruppe mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien, Österreich und Serbien rund 119 Millionen Schweizer Franken Umsatz.
Über dorma+kaba
Der Zusammenschluss der Kaba Gruppe mit Hauptsitz in Rümlang (Schweiz) und der in Ennepetal (Deutschland) ansässigen Dorma Gruppe wurde am 1. September 2015 vollzogen. Zusammen werden dorma+kaba zu einem der globalen Top-3-Unternehmen im Markt für Sicherheits- und Zutrittslösungen mit einem Pro-Forma-Umsatz von über CHF 2 Mrd. und rund 16'000 Mitarbeitenden.
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