Contact Software: Digitalisierung Daten zentralisiert und standardisiert verwalten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der indische Reifenhersteller Apollo Tyres Ltd. beschleunigt seine internen Abläufe in Forschung und Entwicklung (F&E) und ergänzt seine zentrale Datenverwaltung CIM Database PLM mit der Software Laboratory Information Management System (LIMS) von Contact Software.

Schneller vom Prototyp zur Produktion in Serien: Ausgereifte Software zum zentralen, einheitlichen Speichern und Verwalten von Daten und Informationen beschleunigt erheblich interne Abläufe und verkürzt die Time-to-Market.(Bild:  Apollo Tyres)
Schneller vom Prototyp zur Produktion in Serien: Ausgereifte Software zum zentralen, einheitlichen Speichern und Verwalten von Daten und Informationen beschleunigt erheblich interne Abläufe und verkürzt die Time-to-Market.
(Bild: Apollo Tyres)

Der Reifenhersteller hat bereits zahlreiche interne Prozesse basierend auf gemeinsamen Datenbanken und übergreifender Nutzung dieser Daten koordiniert und über mehrere Produktionsstandorte harmonisiert. Nach seinen Erfahrungen fördert eine Software mit gemeinsam genutzten Daten – wie «Elements» des Softwareentwicklers Contact Software GmbH – deutlich die Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmensbereiche.

Wandel zur E-Mobilität

Zunehmende Forderungen nach effizienten und nachhaltigen Produktionsabläufen und der Wandel zur E-Mobilität erfordern Reifen mit niedrigem Rollwiderstand aus umweltfreundlichen Werkstoffen. Der indische Reifenhersteller beabsichtigt deshalb, den Anteil nachhaltiger Rohstoffe in seinen Produkten bis zum Jahr 2030 auf 40 Prozent zu steigern. Dabei vertraut man auf eine datenzentrierte Strategie und implementiert ein neues Laboratory Information Management System (LIMS) auf Basis von CIM Database PLM von Contact Software.

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Durchlauf in F&E beschleunigen

Einen Reifen zu entwickeln, dauert etwa drei Jahre. Mit Hilfe der Software von Contact Software soll dieser Zeitraum verkürzt werden. Dazu erhoffen sich die Reifenhersteller wesentliche Verbesserungen beim teamübergreifenden Zusammenarbeiten und bei interner Kommunikation. Die jüngst installierte Software LIMS soll Prozesse in Forschung und Entwicklung digital unterstützen und das Management von Testdaten verschlanken. Ebenso soll sie dazu beitragen, das Materialmanagement zu vereinfachen. Reifenspezifikationen sollen einfacher nachverfolgbar sein.

Das Softwaresystem LIMS kombiniert Spezifikations- und Testmanagement. Spezifikationsmanagement unterstützt den Entwicklungsprozess vom Rohmaterial bis zum fertigen Reifen und beinhaltet auch Rezepturmanagement. Mit dem Testmanagement können die Fachkräfte beim Reifenhersteller Prüfparameter und -anweisungen dokumentieren und Testergebnisse umfassend analysieren. Das System bündelt unternehmensweit verteilte Daten in einer «Single Source of Truth» und reduziert dadurch manuelle Aufwände, Fehler und die Abhängigkeit von einer Vielzahl unterschiedlicher Standardsoftware, wie Tabellenkalkulationen (Excel).

Zentral verwalten ist effizienter

Die Software von Contact Software GmbH umfasst Dokumenten- und Stücklistenmanagement sowie Reporting. Das integrierte Projektmanagement ermöglicht Mitarbeitenden, ihre Projekte effizient durchzuführen und deren Fortschritt zu verfolgen. Schnittstellen zu einem ERP-System und Laborgeräten automatisieren den Datenaustausch. Durchgängige Prozesse fördern die bereichsübergreifende Zusammenarbeit von der Forschungs- bis in die Marketingabteilung. Vorgefertigte Daten- und Funktionsformulare (Templates) vermindern manuelle Aufwände bei Routineaufgaben. Das integrierte Workflow-Management beschleunigt Anfragen für die Musterherstellung und -prüfung.

Schrittweise erweitern

Zum Implementieren der Software im Unternehmen sagt Hizmy Hassen, Chief of Digital and Supply Chain Officer bei Apollo Tyres: «Als modulare Plattform können wir mit Elements von Contact unsere Lösung nach dem Prinzip ‹Start small, think big› aufbauen.» Die Software wird zunächst im globalen Zentrum für F&E installiert und implementiert. Nachdem sie sich dort etabliert und bewährt hat, werden weitere Bereiche und Prozesse an Entwicklungsstandorten in Chennai (Indien) und Enschede (Niederlande) damit ausgestattet und somit harmonisiert.

Reifen für weltweiten Einsatz

Mit 19 000 Mitarbeitenden und jährlich 3,1 Milliarden US-Dollar Umsatz gehört die im Jahr 1972 gegründete Apollo Tyres Ltd. zu den 15 weltweit grössten Reifenherstellern. Das Unternehmen entwickelt und produziert Reifen für Autos, Motorräder, LKW und landwirtschaftliche Fahrzeuge unter den Marken Apollo und Vredestein. Der Reifenhersteller betreibt sieben Produktionsstätten und zwei Forschungszentren in Indien und Europa.

Weitere Informationen

(kmu)

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