Weiterentwicklungen wie ein vollständig neues Cockpit und innovative Sicherheitsfunktionen machen den neuen PC-12 Pro in Kombination mit dem bewährten Triebwerk laut Hersteller zum technologisch fortschrittlichsten, leistungsfähigsten und zuverlässigsten Flugzeug seiner Klasse.
Die Auslieferung des bereits zertifizierten PC-12 Pro wird ab dem vierten Quartal 2025 beginnen.
(Bild: Pilatus Aircraft Ltd)
Im Zentrum des neuen PC-12 Pro steht das vollständig neu gestaltetes Cockpit «Pilatus Advanced Cockpit Environment» (ACE), basierend auf dem Garmin G3000 Prime. Drei hochauflösende 14-Zoll-«Primary Flight Displays» sowie zwei 7-Zoll-Sekundärdisplays – allesamt Touchscreens – und das von Pilatus entwickelte «Cursor Control Device» geben dem Piloten die vollständige Kontrolle über jede Phase des Fluges und sorgen für eine unvergleichliche Benutzererfahrung.
Das Cockpit ist zudem mit ergonomischen Steuerhörnern ausgestattet, die von denen des PC-24 inspiriert sind, und bietet eine verfeinerte Cockpit-Innenausstattung. Dank des Wegfalls des «Direct Vision»-Cockpit-Fensterrahmens sorgt es zudem für eine noch bessere Sicht nach aussen.
«Autoland»-Funktion als Standard
Durch die Integration des umfassenden Portfolios fortschrittlicher Sicherheitsfunktionen von Garmin – einschliesslich der Notlandefunktion «Autoland» – bietet der PC-12 Pro ein Höchstmass an Sicherheit. Verbesserungen am integrierten «Stall Warning & Protection System» sowie am «Electronic Stability & Protection» tragen zusätzlich zur Sicherheit bei. Das Wetterradar wird durch eine neue, grössere Antenne unterstützt, welche die situative Wahrnehmung im Cockpit weiter verbessert. Die Autoland-Funktionalität ist ab 2026 Standard und in allen PC-12 Pro verfügbar.
In einem einmotorigen Flugzeug ist die wichtigste Komponente ein bewährtes Triebwerk. Der PC-12 Pro ist mit der neuesten Version des Flugzeugantriebs Pratt & Whitney Canada PT6 ausgestattet. Mit über 60 000 Triebwerken im Einsatz und mehr als 400 Millionen Flugstunden hat die PT6-Triebwerksfamilie eine unübertroffene Erfolgsbilanz. Das PT6-Triebwerk wurde im PC-12 bereits in über elf Millionen Flugstunden erfolgreich erprobt.
Die digitale Schubregelung, das sogenannte «Autothrottle-System», verringert in Kombination mit dem vollautomatischen elektronischen Motor- und Propellersteuerungssystem (EPECS) die Arbeitsbelastung des Piloten, optimiert die Leistung, steigert die Kraftstoffeffizienz, sorgt für ein ruhigeres Flugerlebnis und schützt vor Triebwerküberlastungen. Der PC-12 Pro ist ausserdem für «Sustainable Aviation Fuel» (SAF) zertifiziert, was ein nachhaltigeres Fliegen bei gleichbleibender Leistung ermöglicht.
Die französischen Luftstreitkräfte kaufen 22 PC-7 MKX
PC-7 MKX
(Bild: Pilatus Aircraft Ltd)
Die französische Beschaffungsbehörde Direction Générale de l'Armement (DGA) hat den PC-7 MKX als neues Trainingssystem für die französischen Luftstreitkräfte ausgewählt. Die Flotte von 22 PC-7 MKX wird für die militärische Grundausbildung der Piloten genutzt, wobei die Auslieferung für 2027 geplant ist.
Die prestigeträchtige Ausschreibung «Mentor 2» wurde zu Beginn des Jahres 2025 mit der Vergabe eines 17-Jahres-Vertrags an Babcock France für die Bereitstellung von Schulungsleistungen auf Basis des PC-7 MKX abgeschlossen.
Neben den 22 Flugzeugen umfasst das Paket auch bodengestützte Trainingskomponenten, die teilweise in Zusammenarbeit mit der französischen Industrie bereitgestellt werden. Im Rahmen des bodengestützten Trainingssystems wird Pilatus Simulatoren, computergestütztes Training und Ausstattungen für das Missionsplanungs- und Debriefing-System liefern.
PC-21 und PC-7 MKX im Einsatz
Bereits seit 2018 führt die Armée de l’Air et de l’Espace ihre fortgeschrittene Pilotenausbildung auf dem Pilatus PC-21 und dem zugehörigen Trainingssystem auf der Basis Aérienne 709 in Cognac-Châteaubernard durch. Inzwischen trainieren die Piloten auf 26 PC-21, die in zwei Chargen beschafft wurden. Mit der Einführung des PC-7 MKX für die Grundausbildung setzt Frankreich nun ausschliesslich Pilatus-Trainingsflugzeuge für alle Phasen der Ausbildung ein.
Markus Bucher, CEO von Pilatus, zum Vertragsabschluss: «Es ist eine grosse Ehre, erneut von unserem geschätzten Kunden Frankreich ausgewählt worden zu sein, und wir sind sehr stolz. Die PC-7 MKX werden auch mit einem Head-up-Display ausgestattet sein. Diese zusätzliche Funktion sorgt für eine hohe Kompatibilität zwischen dem PC-7 MKX und dem PC-21. Darüber hinaus erfüllt das neu entwickelte, hochmoderne Ground Based Training System, wozu auch Simulatoren zählen, die höchsten Ansprüche und bietet eine kosteneffiziente Basis-Ausbildung für die Militärpiloten der ‹Grande Nation›.»
Ioannis Papachristofilou, VP Government Aviation bei Pilatus, ergänzt: «Die Armée de l’Air et de l’Espace wird neben der Königlich Niederländischen Luftwaffe die erste Betreiberin sein, die den neuen PC-7 MKX einsetzt. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Babcock France bei der Lieferung und beim Betrieb des neuen Trainingssystems und sind zuversichtlich, den gleichen Erfolg wie mit dem PC-21 zu erzielen.»
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Stand vom 30.10.2020
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