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Kontraktlogistik DHL nutzt kollaborative Roboter zum Co-Packing

| Redakteur: Bernd Maienschein

Als erste Phase seines Programms zum Einsatz von Robotern in der Kontraktlogistik in Großbritannien kauft DHL Supply Chain nach erfolgreichen Testläufen jetzt vier Sawyer-Roboter. Die Roboter sollen bedarfsorientiert und flexibel an 19 sogenannten Co-Packing-Standorten und Logistikzentren auf der Insel eingesetzt werden.

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Sawyer-Roboter verkörpern den derzeit höchsten Entwicklungsstand bei kollaborativen Robotern.
Sawyer-Roboter verkörpern den derzeit höchsten Entwicklungsstand bei kollaborativen Robotern.
(Bild: Billypix)

Wie der Logistikriese bekannt gibt, verkörpern Sawyer-Roboter den höchsten Entwicklungsstand bei kollaborativen Robotern, die derzeit am Markt verfügbar sind. Sie unterstützen Mitarbeiter in der Produktion und in Lagerhallen durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben. Dank der vier Roboter kann DHL die Vorteile der Automatisierung flexibel nutzen und sie, je nach saisonalem Bedarf, an unterschiedlichen Standorten einsetzen.

Anforderungen der Kunden ändern sich

Simon Woodward, Director of Co-Packing and Production Logistics bei DHL Supply Chain UK & Ireland, sagt dazu: „DHL beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Einsatz kollaborativer Roboter in der Logistik. Nach zahlreichen Testläufen freuen wir uns, bekannt zu geben, dass die Sawyer-Roboter von nun an eingesetzt werden, um den Anforderungen unserer Co-Packaging-Kunden gerecht zu werden.“

DHL nutzt diese Technologie eigenen Worten zufolge, um „den geänderten Anforderungen seines Kundenstamms gerecht zu werden“ – mit dem Ziel, die hohe Nachfrage in Stoßzeiten zu decken. „Unsere Kunden aus der Konsumgüterindustrie verzeichnen starke Nachfrageschwankungen, da sich die Wünsche der Verbraucher ändern. Der Anstieg des E-Commerce hat im Logistiknetzwerk zu einer starken Zunahme an Sendungen geführt. Die Sawyer-Roboter bieten uns den Grad an Flexibilität, den wir benötigen, um schnell auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren und Lösungen bereitstellen zu können, die den Anforderungen gerecht werden und den Personalmangel decken,“ ergänzt Woodward.

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