Erotisch, mysteriös, unterhaltsam

Die 10 verrücktesten Datenverluste 2015

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3. Mensch, ärgere dich nicht!

Auf den ersten Blick ein ganz normaler Fall: Ein Kunde schickte eine Festplatte ein, die Fehlerbeschreibung lautete Sturzschaden. Im Reinraum machten sich die Attingo-Ingenieure an die Arbeit, dazu gehörte es in dem Fall den kompletten Stack mit den Datenträgerscheiben zu transplantieren und neue Schreib-Lese-Köpfe einzusetzen.

Erst gegen Ende der Datenrettung stellte sich heraus, dass uns der Kunde eine scheinbar kleine, jedoch äusserst wichtige Information vorenthalten hatte: die Festplatte war erst kurz vor der Anfrage formatiert worden! Auf Nachfrage fügte der Kunde hinzu, dass er die Platte irrtümlich selbst formatiert hatte und vor lauter Ärger die Festplatte auf den Boden warf. Der Hitzkopf hatte jedoch Glück – trotz Sturzschaden und Formatierung konnte alles wiederhergestellt werden.

4. Unplanmässiger Aufenthalt

Eine ungeeignete Verpackung und unvorsichtiger Transport der Datenträger können den Schaden verschlimmern. Wir empfehlen daher, die beschädigten Datenträger entweder persönlich vorbeizubringen oder durch einen Partner-Botendienst von Attingo abholen zu lassen.

Ein Mitarbeiter eines Health Care Software-Unternehmens beschritt jedoch eigene Wege: er beauftragte selber einen Logistikdienstleister damit, die «kränkelnde» Festplatte zu Attingo zu bringen. Das Paket kam jedoch wochenlang nicht an. Trotz regelmässiger Nachforschungen erfuhr der Kunde erst Monate später, dass das Paket unter dem Schreibtisch eines Mitarbeiters seines Logistikdienstleisters gelandet war und dort nicht weiter beachtet wurde.

5. Der Heimwerker-König

Attingo erhielt eine Anfrage zur Datenwiederherstellung einer beschädigten Festplatte; dazu eine detaillierte Beschreibung der bisherigen Rettungsversuche und deren Folgen. Es zeigte sich, dass der Kunde beinahe jeden möglichen Fehler gemacht hatte.

Ein Auszug: «Ich öffnete die Festplatte mit einem Schraubenzieher, wodurch die Magnetscheiben beschädigt wurden. Des Weiteren sind die Datenplatten durch Fingerabdrücke und metallischen Abrieb verschmutzt.» Der Kunde versuchte zum krönenden Abschluss, die malträtierte Platte noch einmal in Betrieb zu nehmen.

Die Eingriffe waren so massiv und der Schaden an der Magnetschicht fatal, sodass eine Datenrettung in diesem Fall nicht mehr möglich war. Die Anekdote zeigt eindrücklich: Statt selbst zu experimentieren ist es stets besser, den Fall einem professionellen Anbieter anzuvertrauen.

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