Interview zur Sindex 2025 Die digitale Zukunft der Schweiz prägen

Das Gespräch führte Anne Richter 5 min Lesedauer

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Vom 2. bis 4. September werden sich auf Sindex die Fachleute der Schweizer Automatisierungsbranche treffen. Im Exklusivinterview mit der at - aktuelle technik haben Sindex-Messeleiter Christoph Lanz und René Brugger, Präsident vom Branchverband swissT.net, ihre Einschätzung zum diesjährigen Branchenhighlight gegeben.

Vom 2. bis 4. September 2025 wird die Sindex wieder der Branchtreffpunkt für Fachleute rund im die industrielle Automatisierung sein.(Bild:  Bernexpo)
Vom 2. bis 4. September 2025 wird die Sindex wieder der Branchtreffpunkt für Fachleute rund im die industrielle Automatisierung sein.
(Bild: Bernexpo)

Herr Lanz, in der ersten Septemberwoche wird die 7. Ausgabe der Sindex stattfinden. Wie hat sich die Messe im Vergleich zu den Vorgänger-Ausgaben entwickelt?

Christoph Lanz: Die Sindex als führenden Schweizer Messe für industrielle Automatisierung nimmt eine zentrale Rolle als Plattform für wegweisende Technologien ein. Sie fördert den Austausch zwischen Experten, Unternehmen und Innovatoren und würdigt diejenigen, die mit ihren Ideen neue Massstäbe setzen. Diese Entwicklung setzen wir mit der Sindex 2025 weiter fort.

Wie hat sich konkret die Ausstellerzahl entwickelt und wie viele Besucher erwarten Sie?

Christoph Lanz, Messeleiter Sindex: «Die Sindex als führende Schweizer Messe für industrielle Automatisierung nimmt eine zentrale Rolle als Plattform für wegweisende Technologien ein.»(Bild:  Bernexpo)
Christoph Lanz, Messeleiter Sindex: «Die Sindex als führende Schweizer Messe für industrielle Automatisierung nimmt eine zentrale Rolle als Plattform für wegweisende Technologien ein.»
(Bild: Bernexpo)

Ch. Lanz: Die Ausstellerzahl bewegt sich in etwas auf dem Niveau von 2023, die angestrebte Steigerung um 10 Prozent lassen die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die globalen Herausforderungen nicht zu. So gesehen sind wir zufrieden . Wichtiger als die reine Zahl ist jedoch die Qualität und die Innovationskraft der ausstellenden Unternehmen, die auch in diesem Jahr ausgezeichnet ist.

Was können die Besucher in diesem Jahr erwarten?

Ch. Lanz: Die Sindex startet schon am ersten Tag mit einem ersten Highlight: Bundesrat Parmelin wir die Messe eröffnen sich anschliessend auf den Rundgang durch die Neuheiten und Innovationen der Aussteller:innen begeben. Anschliessend erfolgt die Verleihung des Swiss Dinno Awards. Mit dieser Auszeichnung werden Lösungen prämiert, die auf innovative und kreative Weise ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Prozess neu entwickeln oder massgeblich verbessert haben.

Die Preisträger stehen für herausragende Innovationskraft und setzen mit ihren Entwicklungen neue Impulse für die Schweizer Industrie und Technologiebranche.

Am Mittwoch finden im Rahmen der Sindex erstmalig der Journée Romande in Zusammenarbeit mit dem GIM (Groupment suisse de l’industrie des Machines) statt, wir freuen uns sehr, an dem Tag viele Gäste aus der Romandie bei uns in Bern begrüssen zu dürfen.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt die Sindex in diesem Jahr?

Ch. Lanz: Nebst den Fokusthemen die vor allem auf der Sindex -Stage behandelt werden, bieten wir den Besuchenden auf 3 Sonderzonen Innovationen und Lösungen kompakt und integriert an. Der Schauplatz «swissSensor.market», die «Electronic City» und die der Schauplatz «swissrobotics.net» veranschaulichen die herausragende Innovationskraft der Schweizer Industrie und Technologiebranche.

Auf der Automatica 2025 in München haben die Aussteller ihre Innovationen im Bereich Robotik und bei humanoiden Robotern vorgestellt. Was können Sindex-Besucher auf diesem Gebiet erwarten?

Ch. Lanz: Wir sind Stolz an der diesjährigen Sindex den Besuchenden dank der Zusammenarbeit mit der Bieler Unternehmung Swiss Cobotics Competence Center (S3C) einen humanoider Roboter vorzustellen.

Welche Besucher-Highlights wird es geben?

Ch. Lanz: Einige habe ich bereits angesprochen, unzählige weiterer finden sich auf den Ständen der Ausstellenden.

Da möchte ich gar nicht mehr verraten, sondern lade alle dazu ein, sich vor Ort auf der Sindex dem Branchentreffpunkt von Trends, Innovationen und Schlüsseltechnologien von morgen begeistern zu lassen.

Auf der Sindex-Stage können sich die Besucher über die Trends in der Automation informieren. Welche konkreten Themen stehen hier im Vordergrund?

Ch. Lanz: Künstliche Intelligenz, Autonome Systeme aber auch Cyber Resilience und die Nachhaltigkeit sind Themen, die wir im Rahmen von Key-Note-Referaten auf der Sindex-Stage erleben werden. Zudem viele Best-Practice Referate unserer Ausstellenden mit dem Ziel Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungen aus erster Hand erlebbar zu machen.

Welche Rolle spielen Partnerverbände wie beispielsweise SwissT.net?

Ch. Lanz: Eine zentrale Rolle. Wir tauschen uns mit SwissT.net sehr intensiv aus, Sie sind diejenigen, die gemeinsam mit ihren Mitgliedern die Sindex tragen, die die Innovationen, Trends und neue Impulse in die Sindex bringen und so zu einem grossen Teil für die Weiterentwicklung und den Content der Plattform als führende Messe für industrielle Automation sorgen.

Ohne Ihre hervorragende Unterstützung würden der Eröffnungstag mit Bundesrat Parmelin und die Besucher:innnen-Rundgänge nicht in der Form stattfinden.

Warum sollten Fachleute aus der Automatisierungsbranche die Sindex auf keinen Fall verpassen?

Ch. Lanz: Weil die Sindex die einzigartige Möglichkeit bietet, Innovationen hautnah zu erleben, Entscheidungsträger:innen, Entwickler:innen und Branchenprofis zu treffen und Kontakte zu knüpfen. Die Sindex soll inspirieren, den Blick in die Zukunft erlauben und auch Themen aufgreifen, die morgen aktuell sein werden. Als Besucher:in erhalten Sie echte Einblicke in die Anwendung modernster Technologien – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Herr Brugger, welche Rolle spielt die Sindex für den swissT.net Verband?

René Brugger: Die Sindex ist für swissT.net weit mehr als eine Fachmesse – sie ist ein strategisches Schaufenster der industriellen Leistungsfähigkeit der Schweiz. In Zeiten, in denen Automatisierung, Digitalisierung und KI entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Maschinen und Anlagen sind, bietet die Sindex eine zentrale Plattform, um diese Entwicklungen greifbar zu machen. Vom Lernenden bis zum CEO nutzen Industrieakteure die Messe zur Information, zum Networking und zur Inspiration. swissT.net versteht die Sindex als Treffpunkt der Fachleute, welche die digitale Zukunft der Schweizer Industrie und damit des Werkplatzes Schweiz prägen.

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swissT.net ist ein Trägerverband der Sindex. Was verspricht sich der Verband von dieser Kooperation?

René Brugger, Präsident swissT.net: «Die Sindex ist für swissT.net weit mehr als eine Fachmesse – sie ist ein strategisches Schaufenster der industriellen Leistungsfähigkeit der Schweiz. In Zeiten, in denen Automatisierung, Digitalisierung und KI entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Maschinen und Anlagen sind, bietet die Sindex eine zentrale Plattform, um diese Entwicklungen greifbar zu machen.»(Bild:  swissT.net)
René Brugger, Präsident swissT.net: «Die Sindex ist für swissT.net weit mehr als eine Fachmesse – sie ist ein strategisches Schaufenster der industriellen Leistungsfähigkeit der Schweiz. In Zeiten, in denen Automatisierung, Digitalisierung und KI entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Maschinen und Anlagen sind, bietet die Sindex eine zentrale Plattform, um diese Entwicklungen greifbar zu machen.»
(Bild: swissT.net)

R. Brugger: Das Konzept wurde mit den Mitgliedern des swissT.net erarbeitet und mit der Bernexpo weiterentwickelt. Ziel war eine Messe, die auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten ist. Als Trägerverband sieht swissT.net darin ein Instrument, das Sichtbarkeit für Innovationen schafft und bestehende Geschäftsbeziehungen stärkt die unsere Mitglieder in vorwärts bringen sollen.

Wie stark sind die einzelnen Sektionen engagiert?

R. Brugger: Das Engagement der Sektionen zeigt sich besonders in Technologieclustern wie dem «Sensor Market», der «Electronic City» oder dem Bereich Robotik. Diese wurden nicht nur initiiert, sondern auch inhaltlich mitgestaltet. Die Sektionen bringen Praxisimpulse ein, die in der Messe abgebildet werden, und wirken so als Treiber für den technologischen Dialog. Ihr Engagement ist Ausdruck eines Verbandssystems, das auf Mitgestaltung und inhaltlicher Tiefe basiert.

Auf welche Besonderheiten an der Durchführung 2025 freuen Sie sich besonders?

R. Brugger: Auf den Besuch von Bundesrat Guy Parmelin freue ich mich besonders – ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Industrie in der Schweiz. Gemeinsam mit ihm den Swiss Dinno Award zu verleihen, verleiht diesem wichtigen Innovationspreis und unseren Branchen zusätzliche Strahlkraft. Am zweiten Messetag steht die Journée romande im Zentrum – ein bedeutender Moment für den Austausch mit der Westschweizer Industrie. Und nicht zuletzt ist die Sindex für mich persönlich immer ein Highlight: Der direkte Kontakt mit so vielen engagierten Persönlichkeiten aus der Wirtschaft macht die Messe zu einem Ort lebendiger Zukunftsgestaltung.

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