Tag 1: Solidworks World 2017

Die Distanzen verkürzen...

| Redakteur: Sergio Caré

Die Solidworks World 2017 (SWW) hat begonnen. Sie bringt 5'000 Ingenieure und Designer von überall her zusammen, ohne natürlich die 121 Aussteller zu vergessen. Während dreier Tage kann die Community von Solidworks die letzten Neuigkeiten der 3D Software des französischen Unternehmens Dassault Systems entdecken.
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Die Solidworks World 2017 (SWW) hat begonnen. Sie bringt 5'000 Ingenieure und Designer von überall her zusammen, ohne natürlich die 121 Aussteller zu vergessen. Während dreier Tage kann die Community von Solidworks die letzten Neuigkeiten der 3D Software des französischen Unternehmens Dassault Systems entdecken. (Bild: SergioCaré / VBM)

...das ist das Ziel von Dassault Systems-Chef Bernard Charlés. Der Slogan der diesjährigen Solidworks World dagegen lautet: The New, The Next and The Never Before. Alles klar? Nein? Tja.

Los Angeles - Die Solidworks World 2017 (SWW) hat begonnen. Sie bringt 5'000 Ingenieure und Designer von überall her zusammen, ohne natürlich die 121 Aussteller zu vergessen. Während dreier Tage kann die Community von Solidworks die letzten Neuigkeiten der 3D Software des französischen Unternehmens Dassault Systems entdecken. Nur die waren an diesem Morgen nicht so viele. Nach dem fulminanten Auftakt erklärt Gian Paolo Bassi, Stellvertretender Direktor der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Dassault, den Slogan der Messe: The New, The Next and The Never Before. Was genau damit gemeint ist, darauf gab Bassi keine konkrete Antwort. Dafür wie diese drei Schritte in die Zukunft gemacht werden sollen bzw. womit. Nämlich mit der Cloud-Lösung des CAM-Software-Anbieters, sprich Vernetzung über die Solidworks-Plattform. Diese verspricht 3D-Experience. Eine Plattform die alle Solidworks CAM-Lösungen beinhaltet. Anschliessend an Bassi sprach der CEO von Dassault Systems Bernard Charlés. Mit seinem Unternehmen will er die Menschen näher zusammen bringen. „Our ambition is to reduce the distance between the design and the reality“, sagt Charlés. Das Ziel ist es also die Distanz zwischen Designer und Nutzer auf null zu bringen. Daneben hatte Solidworks sonst nicht mehr viele nennenswerte Neuerungen. Am 2. Tag der SWW wird jedoch der Blick auf das nächste Jahr gerichtet. Wir sind gespannt. Etwas weiter in die Zukunft blickte der letzte Redner der General Session.

Die Zukunft ist disruptiv

Am Ende der General Session sprach Jason Silva, Futurist und National Geographic’s Moderator und Gastgeber der Sendung Brain Games. Sein Rede galt insbesondere dem exponentielle wachsenden Fortschritt der Technologie. Für den Venezuelaner Silva ist klar das neue Technologien entstehen, welche die alte Verdrängen werden - das Schlagwort lautet dabei disruptiv. Das komt aus dem Englischen von „to disrupt“ und meint unterbrechen. Eine disruptive Technologie ist eine Innovation also, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt. Beispiele gibt es genug: Die Streaming-Dienstleistungen die MP3 auf HD abgelöst, die wiederum die CD abgelöst, die wiederum die Schallplatte abgelöst hat.

Das war Tag 1 der diesjährigen Solidworks World 2017. Es folgen noch zwei weitere kurze Zusammenfassungen. Ein Finaler Artikel erscheint dann zuerst auf Print und später hier auf smm.ch. –sc-

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