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Aufwändiger Bau
Auf vier der fünf bebauten Hallendächer sind die Photovoltaikmodule auf eine parallel zum Dach installierte Unterkonstruktion geschraubt. Die Sonne strahlt aufgrund der Dachausrichtung optimal auf die Module. Um auf dem einen Flachdach ebenfalls möglichst viel Licht einzufangen, sind die Module auf einer Ständerkonstruktion etwas geneigt montiert. Als aufwändig erwiesen sich die Verkabelungen zwischen den Photovoltaikmodulen, den Wechselrichtern und dem Traforaum, weil sich die Anlagen über das ganze Betriebsgelände erstrecken. Für die elektrische Erschliessung vom entlegensten Hallendach bis zum Traforaum war eine 140 Meter lange Tiefbohrung unter den Gebäuden hindurch nötig.
Unabhängige Strom- versorgung
Die Sonne liefert zukünftig knapp 90 % des Stroms, den die Wegmüller AG für die Herstellung von Exportverpackungen benötigt. Zumindest theoretisch: Den Photovoltaikstrom speist die Wegmüller AG gänzlich ins Netz ein und kann jederzeit – auch wenn die Sonne nicht scheint – wie bis anhin Strom aus dem Netz beziehen. «Mit dem Bau des Kraftwerks verwirklichen wir einen Traum», so Wegmüller. Man trage etwas zur nachhaltigen Energiegewinnung bei und fühle sich mit eigenem Sonnenstrom unabhängiger gegenüber unsicheren Entwicklungen auf dem Strommarkt. Motivierend sei auch, dass die Hausbank die siebenstellige Investition breitwillig mitträgt. Und nicht zuletzt verspricht sich Wegmüller, dass die Photovoltaikanlage gutes Licht auf die an sich umweltfreundlichen Holz- und Kartonverpackungen wirft. <<
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