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Das Datenmanagement mit Windchill PDM-Link bildet die Grundlage für das parallele Arbeiten am Gesamtfahrzeug. Hier lässt sich der Bearbeitungsstatus ständig live überwachen. Für Rossberger ist der Workspace des Datenmanagementsystems eine wichtige Arbeitsumgebung: „Hier kann man unabhängig arbeiten, erhält aber alle Informationen, ob sich etwas geändert hat, etwas falsch ist oder ob ein Bauteil von jemandem ausgecheckt wurde.“
Über Windchill PDM-Link werden die Freigabeprozesse – auch die der Fahrzeugsoftware – und das Change Management gesteuert. Sobald dann die Serienproduktion eines Motorrads anläuft, kommen für die technische Dokumentation Arbortext Isodraw und Product View zum Einsatz.
Mit dem PES wurde die angestrebte Prozesssicherheit erreicht
So entstand nach und nach ein vollständiges, digitales Produktentwicklungssystem, in dem alle Workflows, Genehmigungs- und Freigabeprozesse integriert sind. Damit konnte KTM prozesssichere und transparente Workflows schaffen, die Durchlaufzeit von Genehmigungsprozessen reduzieren, die Datenqualität verbessern und eine leistungsfähige Archivlösung installieren. Bernd Rossberger: „Fünf Jahre nach der Einführung unseres Produktentwicklungssystems können wir sagen, dass die angestrebte Prozesssicherheit erreicht werden konnte.“ Warum man überhaupt ein solch umfassendes PES implementierte, weiß Thomas Kuttruf: „In der Zukunft werden die Projekte und Aufgaben immer komplexer in ihrer Entwicklung. Würden wir diesen Schritt nicht gehen, könnten wir das manuell nicht bewältigen und wären nicht mehr wettbewerbsfähig.“
Heute hat das System bei KTM 580 Nutzer, darunter 170 Konstrukteure. Weitere Anfragen aus vielen Unternehmensbereichen (QM, Einkauf, Produktion) in Richtung Prozessabsicherung sind gestellt worden. MM
* Weitere Informationen: Libby Fink, Manager Corporate Communications bei PTC in 71065 Sindelfingen
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