Ebm-Papst AG: Intelligenter Kompaktlüfter spart Energie und Geld

Redakteur: Melanie Staub

>> Mit einem neuen Lüfter erschliesst der Lüfterexperte Ebm-Papst ein grosses Sparpotential. Die neuen Geräte mit internem Spannungswandler und DC- Motor sparen gegenüber herkömmlichen Modellen mit AC-Motor signifikant Strom. Die Energieoptimierung bringt als willkommenen Nebeneffekt gleich noch eine höhere Förderleistung. Baugleiche Abmessungen zu den Vorgängermodellen ermöglichen eine einfache Nach- oder Umrüstung.

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Der moderne, ökonomische Lüfter ACi 4400 setzt neue Massstäbe. (Bild: Ebm-Papst)
Der moderne, ökonomische Lüfter ACi 4400 setzt neue Massstäbe. (Bild: Ebm-Papst)

Viele moderne Anlagen sind auf eine gezielte Wärmeabfuhr vor Ort angewiesen. Als Kühlmedium eignet sich Luft oft am Besten. Kompakte Lüfter sorgen alsdann für den nötigen Kühlluftstrom an den Abwärmequellen. Der Lüfterexperte Ebm-Papst aus St.Georgen (D) erschliesst mit seinem neuen Lüfter ACi 4400 mit elektronisch kommutiertem Antriebsmotor ein grosses Sparpotential. Die modernen AC-Lüfter mit internem Spannungswandler und DC-Motor sparen bis zu 77 % Strom gegenüber herkömmlichen Modellen mit AC-Motor. In der Summe ergeben sich so bei den heutigen Strompreisen schnell stattliche Beträge. Die Energieoptimierung bringt als angenehmen Nebeneffekt gleich noch eine höhere Förderleistung mit sich. Energiesparen und Umweltschutz verbinden sich damit effektiv mit technischem Fortschritt.

Energieeffizienz ist Trumpf

Die Definition für Effizienz beziehungsweise Wirkungsgrad ist einfach: Nutzen dividiert durch Aufwand. Ziel der Entwickler ist, diesen Wert möglichst nahe an eins zu bringen. Die neuen Lüfter sind hier auf dem richtigen Weg, statt wie bisherige Lüfter nur etwa 6% des Stromes in kühlende Luftbewegung umzuwandeln, schafft das neue Modell nach Herstellerangaben 29% Wirkungsgrad. In der Praxis stellt sich dieser Unterschied so dar: Brauchte das ältere AC-Modell noch 19 W Anschlussleistung, so kommt der neue ACi4400 bei gleicher Förderrate mit nur noch 4,4 W aus. Der Unterschied von 14,6 W summiert sich über die Laufzeit zu recht ansehnlichen Beträgen. Stefan Schneider, Produkt-Marketing Lüfter bei Ebm-Papst St. Georgen, erklärt die Vorteile am Praxisbeispiel: «Stehen in einer mittleren Fabrikhalle beispielsweise 50 Schaltschränke mit Filterlüftern im Dauerbetrieb, können in einem Jahr durch den besseren Wirkungsgrad rund 6,5 MWh Strom eingespart werden». In Zahlen macht das mit beispielsweise 12 Cent/kWh rund 760 Euro pro Jahr aus oder zirka 3,9 Tonnen CO2-Einsparung. Das bedeutet, in weniger als einem Jahr ist dadurch der Mehrpreis für die Ventilatoren wieder erwirtschaftet.

Hinzu kommt der Gewinn aus weniger Abwärme, die von der Klimaanlage abzuführen ist, und die längere Lebensdauer der Lüfter. Diese Vorteile gelten für alle Bereiche, in denen Lüfter lange Laufzeiten erbringen müssen, ob in Kühltheken im Lebensmittelverkauf, in der Telekommunikation, in Serverräumen oder in Schaltschränken für Industriegeräte.

Gesamtkonzept modernisiert

Das schwächste Glied in der Kette bestimmt die Eigenschaften, das gilt auch bei den Lüftern. Aus diesem Grund verbesserten die Spezialisten nicht nur den Antrieb, sondern auch die Aerodynamik und das Material des Gehäuses. So ergibt sich ein harmonisches Zusammenspiel auf hohem Niveau. Hauptziel war: Die äusseren Abmasse müssen identisch zum Vorgängermodell ausfallen, um einen leichten Austausch zu gewährleisten. Dies erforderte beim Übergang vom Spaltpolmotor zum neuen, elektronisch kommutierten Antrieb spezielle Anpassungen. So muss nicht nur der eigentliche Motor mit Spulen, Magneten und Steuerelektronik in die Nabe integriert werden, sondern auch die Umrichterelektronik. Diese erweitert den Betriebsspannungsbereich für den weltweiten Einsatz. Gleichzeitig ist die Baulänge auch noch aerodynamischen Anforderungen unterworfen und Kompromisse schränken die Effizienz ein. Gelöst wurde das Dilemma durch den Einsatz modernster Komponenten und Fertigungsverfahren.

Deutlich verbesserte Aerodynamik

Eine sensorlose Kommutierung senkt den Platzbedarf in der Lüfternabe, Leiterplatten in zwei Ebenen mit SMD-Bestückung und neueste Bauteile reduzieren das Elektronikvolumen. Dabei sind sowohl Sicherheitsanforderungen im trafolosen Schaltregler berücksichtigt als auch ein Lebensdauer förderndes inneres Wärmemanagement. Alles zusammen erfüllt problemlos die bisherigen Rahmenbedingungen der AC-Lüfter.

Neben dem Antrieb ist auch die Aerodynamik deutlich verbessert. Dies zeigt sich in höherer Förderrate und geringerer Wirbelbildung. Letzteres erlaubt Wirkungsgradverbesserungen und ein geringeres Betriebsgeräusch. Für das Lüfterrad und das Gehäuse konnten die Formen strömungsgerecht optimiert und neue Materialien eingesetzt werden. So sank die Masse der neuen Lüfter um über 50 % auf nur noch 250 g im Gegensatz zu 550 g bei den Vorgängern.

Fazit

Langjährige Erfahrung in Verbindung mit modernster Technik kann Massstäbe setzen.

Die neuen ACi 4400 Lüfter zeigen dies deutlich. Neben geringerem Gewicht und erheblich weniger Stromverbrauch warten sie mit einem geringeren Betriebsgeräusch bei höherer Förderrate auf. Alles zusammen erlaubt dem Anwender, seine Geräte entweder intern aufzurüsten oder kompakter zu konstruieren.

Die lange Lebensdauer und nachdrückliche Luftförderung der neuen Lüfter ist dabei Garant für wirtschaftliche und störungsfreie Abwärmeentsorgung. Ein Argument, dass die Marktchancen gerade bei hochwertigen Produkten verbessert. <<

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