Echtzeitüberwachung der Schmelzpools

Redakteur: Redaktion SMM

Auf der diesjährigen Euromold präsentiert Concept Laser am Stand C70 in der Rapid-Manufacturing-Halle 11 die neuesten Entwicklungen rund um das Lasercusing, ein generatives Metall-Laserschmelzverfahren. Dabei stellt das Unternehmen erstmals eine Direct Cusing Control vor, die eine direkte konti­nuierliche Überwachung des Laserschmelzprozesses erlaubt.

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Das oberfränkische Unternehmen Concept Laser begann im Jahr 2000 mit der Entwicklung der ersten Lasercusing-Anlage M3 linear. Mit dem Know-how der Hofmann Innovation Group im Rücken entwickelte man damit eine Anlage, die speziell auf den Werkzeug- und Formenbau ausgerichtet ist. Seit den ersten erfolgreich installierten Lasercusing-Anlagen im Werkzeug- und Formenbau verzeichnet das Unternehmen ein stetiges Wachstum.

Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung und Direktbauteile

In den letzten Jahren etablierte sich ein neuer Trend in der Anwendung dieser generativen Fertigungstechnologie. Neben den bereits üblichen Werkzeugeinsätzen mit konturnaher Kühlung wurden zunehmend Direktbauteile aus den High-Tech-Branchen Automobil, Medizin und Luftfahrt angefragt. Concept Laser reagierte auf diesen Trend mit der Erweiterung der Produktpalette um zwei Laserschmelzanlagen: 2005 wurde als günstiger Einstieg in die Technologie die Anlage M1 cusing präsentiert. Im Jahr 2007 folgte die Anlage M2 cusing zur Verarbeitung von reaktiven Werkstoffen wie bspw. Aluminium und Titan.