RoboJob Turn- und Mill-Assist Effizient und flexibel dank Automatisierung

Redakteur: Silvano Böni

Steigende Arbeitskosten, rückläufige Umsätze und sinkende Margen. Dies sind nur einige der Herausforderungen, mit denen Zerspanungsunternehmen sich in den letzten Jahren konfrontiert sahen. Um zu überleben, mussten viele Unternehmen ihre Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz ihrer CNC-Maschinen erhöhen. Inzwischen dreht sich alles um Kostenmanagement und die stetige Steigerung von Effizienz und Flexibilität. Keine leichte Aufgabe, doch die Suhner Automation AG hat eine Lösung für diese brennenden Themen.

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Dank der Automatisierungsprodukte von RoboJob konnten Unternehmen in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Grossbritannien und Deutschland ihre Margen wieder ausdehnen.
Dank der Automatisierungsprodukte von RoboJob konnten Unternehmen in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Grossbritannien und Deutschland ihre Margen wieder ausdehnen.
(Bild: RoboJob)

Die Suhner Automation AG ist ein auf wirtschaftliche und kostengünstige Fertigungslösungen spezialisierte Schweizer Firma. Das Unternehmen ist ansässig in Brugg und gehört bereits seit über 100 Jahren zur bestehenden Suhner Gruppe. Deren Fokus liegt auf modernsten Industrieprodukten und Herstellungsverfahren. Jürg Beutler, Geschäftsführer der Suhner Automation AG, weiss genau, vor welchen aktuellen Herausforderungen die Zerspanungsindustrie steht; und das nicht nur in der Schweiz: «Wie viele andere Länder in Westeuropa haben wir in der Schweiz sehr hohe Arbeitskosten.» Diese Kosten sind aber nicht die einzigen, die sich auf die Rentabilität von Zerspanungsunternehmen auswirken. Die CNC-Maschinen, die zur Herstellung verschiedener Metall- oder Kunststoffteile eingesetzt werden, sind teuer und könnten wesentlich effizienter genutzt werden. «Die Zerspanungsunternehmen müssen erhebliche Investitionen tätigen, haben aber leider rückläufige Gewinne zu verzeichnen. Diese Herausforderung ist auf ein Problem zurückzuführen, das erst seit dem Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise auftrat», so Beutler weiter. «Während die Kunden dieser Zerspanungsunternehmen früher in der Regel grosse Aufträge über 2000, 1000 oder 500 Serienteile vergaben, begnügen sie sich heute mit nur 200, 100 oder 50 Werkstücken. Dies aus dem einfachen Grund: Die Vorhaltung von Ersatz- oder Serienteilen kostet Geld und die globalisierten Märkte bieten äusserst wettbewerbsfähige Preise an. Daher werden die Lagerbestände auf ein Minimum reduziert, und die Kunden erteilen ihren Lieferanten kleinere Aufträge zu niedrigsten Preisen», erläutert der Geschäftsführer von Suhner Automation.

Trend hat grosse Auswirkungen

«Dieser Trend ist aus Kundensicht verständlich, er hat aber erhebliche Auswirkungen auf die Zerspanungsindustrie», fährt Beutler fort. «Wenn man weiss, dass die Programmierung einer CNC-Maschine für die Herstellung eines einzelnen Werkstücks genauso viel Zeit in Anspruch nimmt wie für 1000 Werkstücke, dann muss man etwas tun, um seine Flexibilität und sein Kostenmanagement zu verbessern. Andernfalls, fürchte ich, müsste man sein Geschäft bald aufgeben.» Diese Botschaft hört niemand gern, sie stellt jedoch die harte Realität dar. Was aber kann man dagegen unternehmen?

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«Man kann durchaus etwas dagegen tun. Nachdem wir zahlreiche Anfragen unserer Kunden nach Lösungsmöglichkeiten für diese Probleme erhalten hatten, begannen wir nach flexiblen Automatisierungslösungen zu suchen, die in Minutenschnelle eingerichtet, für eine Vielzahl von Produkttypen genutzt werden können und die sich in weniger als zwei Jahren amortisieren. Die beste Lösung fanden wir bei RoboJob, einem belgischen Unternehmen, das anwenderfreundliche Standard-Automatisierungsprodukte zur Be- und Entladung von CNC-Maschinen entwickelt hat.»

Höhere Margen dank Automatisierung

RoboJob selbst wurde in einem Zerspanungsunternehmen gegründet, das genau dieselben Herausforderungen zu bewältigen hatte wie die Kunden von Suhner heute: sinkende Margen aufgrund steigender Personalkosten und scharf kalkulierter globalisierter Preise, eine höhere Nachfrage nach Flexibilität und darüber hinaus den Kampf um gut qualifizierte Bediener von CNC-Maschinen. RoboJob hat zudem ein Schwesterunternehmen, das Maschinen entwickelt, baut und installiert. So begann es, Standard-Automatisierungsprodukte zur Be- und Entladung von CNC-Maschinen für seine eigenen Bedürfnisse herzustellen. Es erkannte auch das Potenzial, das diese Automatisierungsprodukte aufweisen, um die Zerspanungsindustrie wieder rentabel zu machen und verfügte über das notwendige Know-how. «Ausserdem konstruierte das Unternehmen seine Produkte aus der Sicht des Bedieners», so Beutler. «Das wird an jedem einzelnen Produktdetail ersichtlich. Die Einstellzeit liegt bei weniger als 5 Minuten für ein neues und bei unter einer Minute für ein wiederkehrendes Werkstück. Dank der Automatisierungsprodukte von RoboJob konnten Unternehmen in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Grossbritannien und Deutschland ihre Margen wieder ausdehnen. Die Ergebnisse sind spektakulär und ich bin überzeugt, dass auch Schweizer Zerspanungsunternehmen schnell das Potenzial für ihr eigenes Geschäft erkennen werden.»

Der RoboJob Turn-Assist und der Mill-Assist sind integrierte Lösungen für die automatische Be- und Entladung von Dreh- und Fräsmaschinen. Beide Systeme können für ein breites Spektrum an Durchmessern (standardmässig 5 bis 400 mm) und Gewichten (bis zu 700 kg) eingesetzt werden. Beide Produkte sind speziell für kleine und mittlere Serien konzipiert und werden exklusiv von Suhner Automation AG in der Schweiz vertrieben. <<

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