Präzisionsbearbeitung Eigene Niederlassung in der Schweiz

Redakteur: Anne Richter

Kern Microtechnik hat seine Schweizer Niederlassung eingeweiht: Der Hersteller von Hochpräzisions-Bearbeitungszentren aus dem Allgäu hat in Kooperation mit der Gebr. Bräm AG mit Sitz in Dietikon eine Vertriebs- und Serviceniederlassung gegründet die am 12. und 13. April feierlich eröffnet wurde.

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Ekkehard Alschweig (re.), Geschäftsführer der Kern Microtechnik GmbH, freut sich gemeinsam mit Raphael Bausch (Mitte) und Martin Bräm, beide Geschäftsführer des Kooperationspartners Gebr. Bräm AG, über die gelungene Eröffnung der Niederlassung in Dietikon.
Ekkehard Alschweig (re.), Geschäftsführer der Kern Microtechnik GmbH, freut sich gemeinsam mit Raphael Bausch (Mitte) und Martin Bräm, beide Geschäftsführer des Kooperationspartners Gebr. Bräm AG, über die gelungene Eröffnung der Niederlassung in Dietikon.
(Bild: Anne Richter, SMM)

ari. Als Hersteller von Werkzeugmaschinen, die in der höchstpräzisen, spanenden Fertigung eine führende Rolle spielen, pflegt Kern schon immer enge Kontakte zur schweizerischen Fertigungsindustrie. Um die Bedeutung der Zusammenarbeit zu unterstreichen und sie weiter zu intensivieren, hat sich Geschäftsführer Ekkehard Alschweig entschieden, die wichtige Region künftig mit einer eigenen Niederlassung zu betreuen: «Wir haben dadurch die Möglichkeit, frühestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren. Dementsprechend können wir stets für maximale Produktivität sorgen. Das gelingt uns regelmässig in der hochpräzisen Fertigung von Einzelteilen und in der Serienfertigung.»

Kooperationspartner Gebr. Bräm AG

Wie diese Anforderungen in Einklang zu bringen sind, machte Kern unter anderem auf der Einweihungsveranstaltung am 13. und 14. April 2016 deutlich, zu der zahlreiche Kunden und Partner aus der Schweiz erschienen sind. Grossen Anklang fand dort unter anderem die Werksführung beim Kooperationspartner Gebr. Bräm AG. Das mittelständische Unternehmen, auf dessen Betriebsgelände sich die Kern-Niederlassung befindet, übernimmt gemeinsam mit Kern-Spezialisten die Serviceaufgaben für Schweizer Kunden. Zudem wurde auf dem Gelände ein Applikationszentrum integriert, in dem die Bearbeitung verschiedenster Bauteile und Komponenten getestet werden kann.

Kern-Bearbeitungszentren in hoch anspruchsvollen Branchen

Als ebenso interessant erwiesen sich die hochkarätigen Vorträge von Gastrednern und Kern-Experten. So erläuterte Martin Kubenka, Leiter Präzisionsanwendungen bei Kern Microtechnik, wie sich ultraharte Materialien bestmöglich fräsen und schleifen lassen. Darüber hinaus erklärte Christian Indlekofer, Produktionsleiter bei IWC in Schaffhausen, wie mit Kernmaschinen höchst präzise Uhrenteile in Serie hergestellt werden können. Ausserdem berichtete ein Fachmann von Fischer Spindeln, wie sich höchste thermische Stabilität durch Wellenkühlung bestmöglich erreichen lässt. Fischer-Spindeln werden in vielen Kern-Bearbeitungszentren eingesetzt.

Kern-Geschäftsführer Josef Schamberger freut sich über das grosse Interesse und das positive Feedback von Kunden und Partnern: «Wir wollten speziell in der Schweiz demonstrieren, wie effektiv sich unsere Bearbeitungszentren in die Produktion hochanspruchsvoller Branchen integrieren lassen. Darüber hinaus ist es entscheidend, die Anwender unserer Technologien auch mit dem erforderlichen Prozess-Know-how zu begleiten. Deshalb bieten wir unseren Kunden immer eine Technologiepartnerschaft an, in der wir sie intensiv in puncto optimaler Bedienung und Prozessintegration beraten.» <<

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