Die Mandatec AG mit Sitz in Biel-Bienne und der bayerische Maschinen- und Anlagenbauer Grob-Werke verbindet seit nunmehr zehn Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Vom ersten Kontakt auf einer internationalen Messe bis zu einem Maschinenpark komplett aus dem Hause Grob: Die gemeinsame Erfolgsgeschichte begann ganz unscheinbar.
Aufgrund der Erweiterung des Maschinenparks auf zukünftig neun Spindeln, die alle von Grob stammen, erhielt Mandatec überraschend Besuch von German Wankmiller, CEO der Grob-Werke (Bild: 2. von links). German Wankmiller und Adrian Gasser (Inhaber Mandatec AG, Bild: links) verstehen sich seit Beginn der Zusammenarbeit vor über zehn Jahren sehr gut und nutzen die gemeinsamen Treffen immer wieder für einen anregenden Austausch.
(Bild: George Eberle)
Im Jahr 2013 besuchte das Team von Mandatec die EMO in Hannover, wo es zum ersten Mal mit den Universalbearbeitungszentren von Grob in Kontakt kam. Damals weckte das innovative Konzept einer horizontalen 5-Achs-Maschine mit Spindeltunnel sofort ihr Interesse. Allerdings hatte Mandatec zunächst Bedenken wegen möglicher Späneansammlungen im Tunnel. Als Zulieferer für die Maschinen- und Hydraulikindustrie legt Mandatec grossen Wert auf einen hohen Automatisierungsgrad bei möglichst geringem manuellem Aufwand. Eine zuverlässige Späneentsorgung ist daher entscheidend für einen reibungslosen Betrieb. Nach vielen ausführlichen Gesprächen und internen Diskussionen entschied sich Mandatec schliesslich für eine Zusammenarbeit mit Grob und bestellte die ersten beiden Maschinen, zwei 5-Achs-Universalmaschinen G550. Die Auslieferung der Maschinen erfolgte dann im Oktober 2015 und war der Startschuss für eine enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die in den Folgejahren noch weiter wachsen sollte.
Ein Jahr später: drei weitere Maschinen
Nur ein Jahr später, im Herbst 2016, bestellte Mandatec drei weitere G550 bei Grob. Die Entscheidung war vielschichtig: Einerseits hatte Mandatec mit den ersten beiden Maschinen einen etwas holprigen Start, wurde aber von Grob mit umfassendem Know-how und Service stets hervorragend unterstützt. Andererseits war Mandatec vom Grob-Maschinenkonzept voll überzeugt, vor allem in Bezug auf die Flexibilität. Zu diesem Zeitpunkt stand Mandatec am Scheideweg und entschied sich, alles auf eine Karte zu setzen. So verkaufte das Schweizer Unternehmen alle vorhandenen Maschinen, um Platz für die Grob-Maschinen zu schaffen, und setzte damit ein enormes Vertrauen in den bayerischen Maschinenbauer. Dieser Schritt zahlte sich jedoch aus und führte zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung des Maschinenparks mit einheitlicher Programmierung, Wartung und einem einzigen Servicepartner. Heute steht fest, dass Mandatec mit dem Verkauf des alten Maschinenparks und dem Kauf der Grob-Maschinen alles richtig gemacht hat.
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Produktion rund um die Uhr
Seither produziert Mandatec mit den fünf Maschinen praktisch rund um die Uhr im Einschichtbetrieb. Das Schweizer Unternehmen schätzt die hohe Zuverlässigkeit und Wiederholgenauigkeit der Maschinen. Die Möglichkeit, nachts mannlos zu produzieren und morgens qualitativ hochwertige Teile zu liefern, ist einer der ausschlaggebenden Punkte, warum Mandatec sich für die Grob-Technologie entschieden hat. Zusätzliche Vorteile wie der freie Spänefall, die Überkopfbearbeitung und die maximale Werkzeuglänge von 465 mm machen die Grob-Maschinen für Mandatec zur optimalen Lösung und sind bei dieser Maschinengrösse nicht selbstverständlich. Auch die Kollisionsfreiheit, die eine erhebliche Erleichterung bei der Programmierung darstellt, ist für Mandatec ein grosser Vorteil. Selbst bei maximaler Werkzeuglänge und grösstmöglichem Bauteil verschwindet das Werkzeug komplett im Tunnel, sodass Kollisionen bei den Schwenkbewegungen der A- und B-Achse ausgeschlossen sind und nicht berücksichtigt werden müssen.
Der Grob-Maschinenpark bei Mandatec wird weiter ausgebaut
«Die gleichen Vorteile sehen wir auch bei den beiden jetzt kürzlich bestellten G520F von Grob. Die konkrete Anforderung in einem unserer Kundenprojekte war die deutlich gestiegene Anzahl identischer Produkte. Eine Doppelspindelmaschine erwies sich dafür als die wirtschaftlichste Lösung. Durch die getrennten und unabhängigen Z-Achsen, den verstellbaren Spindelabstand in X-Richtung und die parallele Vermessung mit einem 3D-Taster verlieren die Maschinen trotzdem nicht an Flexibilität», so Marcel Sütterlin, CEO von Mandatec.
Die beiden neuen Maschinen werden ab Ende 2024 die Fertigung von Mandatec erweitern. Im ersten Schritt werden die neuen Maschinen verschiedene Hydraulikblöcke fertigen, die anschliessend mit einer Hochdruckwasserstrahlanlage mechanisch entgratet und gereinigt werden. Durch die geplante Roboterbestückung wird auch bei diesen Anlagen ein hoher Automatisierungsgrad erreicht.
Um die notwendige hohe Verfügbarkeit der Anlagen zu gewährleisten, ist eine flexible und reaktionsschnelle Servicestruktur unerlässlich. Grob bietet hier einen optimalen Service mit schnellen Reaktionszeiten und einer reibungslosen Kommunikation. Die Servicetechniker setzen alles daran, Stillstände so schnell wie möglich zu beheben und die Maschinen wieder in Betrieb zu nehmen.
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Stand vom 30.10.2020
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