Schuler: Automatisierte Backlack-Pressen Elektrobleche produktiv und wirtschaftlich paketieren

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Auf einer automatisierten Anlage von Schuler können Elektromotorenhersteller effizient und wirtschaftlich Blechpakete für Rotoren und Statoren fügen.

Automatisierte Backlack-Anlage für Elektroblechpakete.(Bild:  Schuler)
Automatisierte Backlack-Anlage für Elektroblechpakete.
(Bild: Schuler)

Aus Elektroblechen lassen sich durch Stanzpaketieren, Kleben und mit dem Backlack-Verfahren komplette Blechpakete für Elektromotoren herstellen. Der Pressen- und Anlagenbauer Schuler hat die bekannte Backlack-Technologie nun zum ersten Mal in ein schlüsselfertiges, vollständig automatisiertes Gesamtsystem mit einer Schnellläuferpresse, Stapelbildung und Backstationen integriert. Dieses beinhaltet alle Prozesse vom Abwickeln der Blechbänder bis zu fertigen Paketen für Rotoren und Statoren.

Am Anfang des Produktionsprozesses steht immer das Stanzen der Elektrobleche. Dafür nutzt man in der Serienproduktion Schnellläuferpressen mit Folgeverbundwerkzeugen. Für Antriebsmotoren von Elektrofahrzeugen arbeiten Antriebstechniker zunehmend mit 0,2 bis 0,35 mm dünnen Blechen. Das verbessert den Wirkungsgrad. Eine Beschichtung der Elektrobleche reduziert Eisenverluste im Motorpaket.

Beim Backlack-Verfahren werden die Elektrobleche in einer Backstation des Schweizer Herstellers SWD AG unter Druck und hoher Temperatur zu einem Stapel zusammengefügt. So entsteht eine vollflächige Verbindung, die Vibrationen und Geräusche im Motor verringert. Durch die dichtere Schichtung der Bleche können Kühlflüssigkeiten weder austreten noch eindringen. Die höhere Wärmeleitfähigkeit von Backlack im Vergleich zu Luft erweist sich zudem als Vorteil für die Kühlung. Natürlich sind die Bleche auch perfekt voneinander isoliert.

Schuler hat den separaten Arbeitsgang in eine Gesamtlösung eingebettet. Ein vollständig automatisiertes System sammelt die Elektrobleche unterhalb des Folgeverbundwerkzeugs ein und bringt sie kontrolliert in die Form einzelner Blechstapel programmierbarer Höhe. Diese werden zu den separaten Backlackstationen transportiert. Jährlich sind so bis zu 80 000 Rotor- und Statorpakete herstellbar.

(kmu)

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