Für mehr Wettbewerbsfähigkeit der Industrie weltweit EMO 2025 pusht KI und Automation

Quelle: Pressemitteilung 9 min Lesedauer

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Mit mehr als 1600 Ausstellern aus 45 Ländern und rund 80 000 Fachbesuchern aus aller Welt, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland, war Hannover (D) fünf Tage lang Schauplatz der Produktionstechnologie. Im Mittelpunkt der Weltleitmesse EMO standen die Themen Automation und Künstliche Intelligenz (KI).

Fachbesucher aus aller Welt bekamen auf der EMO 2025 wichtige Innovationsimpulse und Inspirationen.(Bild:  VDW)
Fachbesucher aus aller Welt bekamen auf der EMO 2025 wichtige Innovationsimpulse und Inspirationen.
(Bild: VDW)

«Smarte und beeindruckende technische Lösungen stehen in Hülle und Fülle zur Verfügung. Das hat diese EMO überzeugend gezeigt», sagt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO 2025. «Damit sie ihre Wirkung entfalten können, muss der Investitionsbooster endlich zünden. Viele Projekte sind nach drei Jahren Investitionszurückhaltung in der Pipeline, aber die Unsicherheit der politischen Rahmenbedingungen bremst Investitionen weiter aus», so Welcker.

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Im Ausland, insbesondere ausserhalb Europas, zieht die Zuversicht bereits an. Besucher von dort geben in der Besucherbefragung zu mehr als 60 Prozent an, dass sie investieren wollen. In Deutschland sind es weniger als die Hälfte. Das korrespondiert mit der aktuellen Entwicklung ausländischer Bestellungen in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie, die in den ersten sieben Monaten 2025 um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen sind. Die Nachfrage aus Deutschland ist im gleichen Zeitraum um 22 Prozent gefallen. Dennoch berichten EMO-Aussteller von Verkäufen. Norbert Teeuwen, Managing Director of Okuma Europe sagt: «Open Possibilities – genau das verbindet die EMO und Okuma. Unser Messeauftritt war ein voller Erfolg – drei Messemaschinen wurden direkt vom Stand an begeisterte Kunden verkauft. Für uns ist die EMO immer wieder ein Highlight.»

Open Possibilities – genau das verbindet die EMO und Okuma. Unser Messeauftritt war ein voller Erfolg – unter zahlreichen Verkäufen wurden sogar drei Messemaschinen direkt vom Stand an begeisterte Kunden verkauft. Für uns ist die EMO immer wieder ein Highlight. Danke dafür!

Norbert Teeuwen, Managing Director of Okuma Europe GmbH, Okuma Corporation

Automatisierung ist Top-Thema in der Industrie

Das grosse Thema der Industrie ist die Automatisierung. Kosten und Fachkräftemangel sind die Treiber. 50 Prozent der befragten Besucher interessieren sich dafür, wie sie mit Automatisierung ihre Fertigung produktiver machen können. «Automatisierung ist hier allgegenwärtig und macht einen grossen Unterschied», sagt etwa Aaron Morrill, CNC-Mechaniker aus den USA. Dabei wächst die Bedeutung des Robotereinsatzes wie rund 140 Roboterhersteller auf der EMO eindrucksvoll zeigen. Klaus Winkelmann, CEO von Fanuc Europe, sagt: «Wir sehen auch, dass Roboter in der Werkzeugmaschinenindustrie an Bedeutung gewinnen werden. Dabei werden Industrieroboter auch mit menschlichen Bedienern koexistieren. Sie werden in Zukunft die effizientesten Lösungen bieten.»

Wir sehen, dass Roboter in der Werkzeugmaschinenindustrie an Bedeutung gewinnen werden. Dabei werden Industrieroboter auch mit menschlichen Bedienern koexistieren. Sie werden in Zukunft die effizientesten Lösungen bieten.

Ralf Winkelmann, CEO, Fanuc Europe Corporation SA

Schnittstellen zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Mehr als ein Drittel der Fachbesucher wollen Neues zu Digitalisierung und KI erfahren. «Wir sehen den Mehrwert der KI in den Prozessen, in denen alle Möglichkeiten zur Verarbeitung von Daten aus den Sensoren genutzt werden. Dafür ist KI nützlich und verbessert die Qualität in der Fabrik», sagt Jan Otoupakik, CEO von «4dot Mechatronics», einem Startup aus Tschechien. Das spiegelt auch der Zuspruch bei den P.O.P Talks wider, die täglich auf der erstmals zentralen angelegten Innovation Stage geführt wurden und zahlreiche Aspekte der KI in der Produktion beleuchtet haben.

Automatisierung, Digitalisierung und KI sorgen für höhere Produktivität, Effizienz und Qualität. Das erhöht auch die Nachhaltigkeit in der Produktion, indem etwa Energie- und Materialeffizienz vorangetrieben werden. In der Forschung und beim Nachwuchs steht Nachhaltigkeit hoch im Kurs. «Wir arbeiten an verschiedenen Lösungen. Ein sehr wichtiges Beispiel ist die Reduzierung des Energieverbrauchs der Produktionssysteme, beispielsweise durch den Kühlmittelfluss, um nur so viel Kühlmittel wie nötig und nicht so viel wie möglich zu verbrauchen. Das war die Strategie in der Vergangenheit. Dadurch können wir bis zu 95 Prozent der Pumpenergie, der elektrischen Energie und bis zu 60 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Produktionssystems einsparen. Das ist also ein grosser Schritt», sagt Professor Berend Denkena von der Leibniz Universität Hannover.

Wir arbeiten an verschiedenen Lösungen. Ein sehr wichtiges Beispiel ist die Reduzierung des Energieverbrauchs der Produktionssysteme, beispielsweise durch den Kühlmittelfluss, um nur so viel Kühlmittel wie nötig und nicht so viel wie möglich zu verbrauchen. Das war die Strategie in der Vergangenheit. Dadurch können wir bis zu 95 Prozent der Pumpenergie, der elektrischen Energie und bis zu 60 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Produktionssystems einsparen. Das ist also ein grosser Schritt.

Berend Denkena, Professor, Leibniz Universität Hannover

Top-Plattform für internationale Führungskräfte

Einmal mehr hat sich die EMO als Top-Plattform für Führungskräfte und Einkäufer bewiesen. In der Besucherbefragung gab mehr als die Hälfte der Befragten an, zum Top-Management oder mittleren Management zugehören. Sie haben auch die Entscheidungskompetenz für Beschaffungen.

Insgesamt haben 93 Prozent der Besucher ihre Besuchsziele erreicht. 98 Prozent bewerten die EMO mit sehr gut bis befriedigend. Das spiegelt sich auch im Urteil der Aussteller wider. Irene Bader, Vorständin beim deutsch-japanischen Unternehmen DMG Mori, bringt es auf den Punkt: «Was wir 2025 auf der EMO präsentiert haben, ist ein Blick in die Zukunft der Fertigung. Die Begeisterung und das wertvolle Feedback unserer Kunden haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für echte Innovation ist.»

Was wir 2025 auf der EMO in der DMG Mori World präsentiert haben, ist ein Blick in die Zukunft der Fertigung. Die Begeisterung und das wertvolle Feedback unserer Kunden haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für echte Innovation ist. Die EMO war für uns fünf Tage lang ein globaler Treffpunkt für Ideen, Partnerschaften und neue Perspektiven.

Irene Bader, Vorständin, DMG Mori AG

Und German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Grob-Werke, ergänzt: «Wir sind mit dem Verlauf der diesjährigen EMO insgesamt zufrieden und trotz der aktuell herausfordernden Marktsituation positiv überrascht. Das Besucheraufkommen und die Qualität der Gespräche waren durchweg positiv und haben uns wichtige Impulse für die nächsten Monate gegeben.»

Wir sind mit dem Verlauf der diesjährigen EMO insgesamt zufrieden und trotz der aktuell herausfordernden Marktsituation positiv überrascht. Das Besucheraufkommen und die Qualität der Gespräche waren ebenfalls durchweg positiv und haben uns wichtige Impulse für die nächsten Monate gegeben.

German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung, Grob-Werke GmbH & Co. KG

«Erneut ist es gelungen, auf der EMO die internationalen Marktführer der Metallbearbeitung zu versammeln und die neuen Themen der Industrieproduktion zu adressieren», sagt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des EMO-Organisators VDW abschliessend. «Damit hat sie ihre Stellung als Weltleitmesse und Trendbarometer gefestigt», resümiert er.

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Aussteller- und Besucherstimmen zur EMO Hannover 2025

Wir sehen den Mehrwert in den Prozessen, in denen alle Möglichkeiten der Verarbeitung von Daten aus den Sensoren genutzt werden. Dafür ist KI nützlich und verbessert die Qualität in der Fabrik.

Jan Otoupakik, CEO, 4dot Mechatronic Systems s.r.o.

Unsere Einschätzung der EMO Hannover 2025 ist durchweg positiv. Obwohl die allgemeine wirtschaftliche Lage sehr unsicher ist, hat die Messe insgesamt die Erwartungen übertroffen. Die drei mittleren Tage waren besonders gut besucht und unsere Mitglieder stehen nun vor der wichtigen Aufgabe, die während der Veranstaltung identifizierten Business Opportunities zum Abschluss zu bringen.

Xabier Ortueta, Generaldirektor, AFM (Advanced Manufacturing Technologies)

Wir waren schon auf einigen Messen vertreten, aber diese Teilnahme hat uns noch einmal einen deutlichen Schub in Sichtbarkeit und bei neuen qualifizierten Leads gegeben. Besonders wertvoll war, dass die Kontakte perfekt zu unserem Fokus in der Fertigung passten.

Frederik Frei, Co-Founder, Cepro GmbH

Die EMO Hannover ist für uns weit mehr als eine Produktschau – sie ist ein globaler Treffpunkt für Entscheider. Der direkte Austausch mit vielen internationalen Kunden und Partnern auf unserem Stand war für uns wieder sehr wertvoll.

Gerhard Knienieder, Geschäftsführer, Emuge-Franken

Unternehmen im Industriesektor haben in ihrem Arbeitsalltag mit C-Daten zu tun. Wir nutzen diese C-Daten, um sie in Online-Webkonfiguratoren umzuwandeln und qualifizierte Leads zu gewinnen. Und auch im B2B-Bereich spart unser Tool Zeit. Ich denke also, dass solche Tools wirklich die Zukunft sind.

Emanuel Kössel, Leiter Frontend, EXA3D, Tinytree OHG

Die EMO hat deutlich gezeigt, dass Automatisierung und Digitalisierung nicht mehr optional sind – sie sind unabdingbar, um kalkulierbar produzieren zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Qualität der Besucher war sehr hoch, wobei die Unternehmen nach konkreten Antworten auf die Herausforderungen der heutigen Zeit gesucht haben. Unsere Mitglieder zeigten grosses Interesse an der «Fabrik der Zukunft, die es bereits gibt», die eine intelligentere, schnellere und kosteneffizientere Produktion ohne Einbussen bei den Gewinnspannen ermöglicht. Wir hatten viele wertvolle Diskussionen, die mit der Frage begannen: «Wo und wann fangen wir an?» Sowohl die Quantität als auch die Qualität der Standbesuche haben unsere Erwartungen übertroffen und die EMO zu einem echten Erfolg für unsere Unternehmen gemacht.

Ires Veerman, Niederlassungsleiterin, FPT-Vimag – Federation of Production Technology

Für uns war die EMO 2025 wieder genau die richtige Plattform, um unsere neuesten Entwicklungen einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Nirgendwo sonst treffen wir so viele Entscheider, die gezielt nach innovativen Lösungen suchen.

Stefan Nitsche, Produktbereichsleiter, Hainbuch GmbH

Die EMO war eine fantastische Messe für die MTA und vor allem für ihre Mitglieder. In der gegenwärtigen Situation, in der das wirtschaftliche Umfeld schwierig ist, ist es schön zu sehen, dass immer noch so viele Menschen zusammenkommen und Geschäfte machen wollen. Die Mitglieder, die auf der Messe ausgestellt haben, berichteten von einer geschäftigen Woche mit vielen guten Anfragen und einer unvergleichlichen Gelegenheit, mit der globalen Gemeinschaft, ihren Vertriebsnetzen und Kunden in Kontakt zu treten. Herzlichen Glückwunsch an VDW und Cecimo zu dieser erfolgreichen Ausstellung!

James Selka, CEO, MTA

Die EMO Hannover ist für uns der zentrale Treffpunkt mit Kunden und Partnern aus aller Welt. Als internationaler Begegnungsort spielt sie eine unverzichtbare Rolle für Innovation und den Dialog auf Augenhöhe mit unseren Kunden. Die EMO 2025 war für uns ein voller Erfolg und wir freuen uns auf die nächste Ausgabe.

Markus Horn, Geschäftsführer, Paul Horn GmbH

Die EMO 2025 in Hannover hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Die Resonanz auf unseren Messeauftritt war überwältigend – ein besonderes Highlight war der Launch unserer Datenallianz mit führenden Werkzeugmaschinenherstellern, die den Weg für revolutionäre KI-Lösungen in der Fertigung ebnet. Beeindruckend war nicht nur die hohe Besucherzahl, sondern vor allem die Entscheidungskompetenz und das Fachwissen unserer Gesprächspartner. Auch das Engagement für die Nachwuchsförderung war spürbar: Zahlreiche junge Interessierte und starke Initiativen zur Begeisterung für die Branche prägten das Bild. Wir unterstützen dies aktiv – unter anderem durch die Sonderschau Bildung und den German Skills Wettbewerb.

Dominik Riehle, Standleiter, Siemens AG

EMO Hannover 2025, eine Messe mit vielen internationalen Besuchern. Die Geschäfte sind gut gelaufen und haben die Erwartungen vieler Schweizer Aussteller übertroffen.

Christoph Blättler, Ressortleiter Werkzeugmaschinen, Swissmem

Die italienischen Unternehmen brachten ihre Zufriedenheit mit der EMO zum Ausdruck. Die Unternehmen konnten qualifizierte Kunden an ihre Stände locken. Es gab viele asiatische und türkische Anlagenbetreiber, was auch ein Zeichen für den Wandel der Verbrauchermärkte ist.

Davide Della Bella, General Manager, Ucimu-Sistemi Per Produrre

Auf der diesjährigen EMO hatten wir einen äusserst erfolgreichen Auftakt unserer neuen Gruppe United Machining Solutions. Besonders erfreulich war das durchweg positive Feedback der zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Zudem verzeichnen wir bereits jetzt einen neuen Rekord bei den eingegangenen Bestellungen – ein starkes Signal für unsere gemeinsame Zukunft.

Stephan Nell, CEO, United Machining Solutions

Die EMO Hannover hat uns auch in diesem Jahr wieder die ideale Bühne geboten, um unsere internationalen Kunden und Partner zu treffen. Besonders gefreut hat mich, dass die Besucherqualität insbesondere aus Europa an unserem Stand wieder sehr hoch war.

Frank Wohlhaupter, Geschäftsführer, Wohlhaupter GmbH

Automatisierung ist hier allgegenwärtig und macht einen grossen Unterschied. Das zu lernen, mit dabei zu sein, zu sehen, wer was verkauft, wer woran arbeitet, welches Equipment verwendet wird – darum geht es; einfach neue Maschinen und neue Länder, die neues Equipment verkaufen, kennenzulernen und natürlich neue Leute zu treffen.

Aaron Morrill, CNC-Mechaniker

Ich denke, dass KI sehr wichtig ist und dass wir nicht ohne sie auskommen werden. Wir müssen uns mit ihr anfreunden und lernen, damit zu leben, denn das ist die Zukunft.

Stefan Simic, Leiter EDM-Werkstatt

Wir sehen uns an, welche Möglichkeiten es gibt, die in Australien nicht zur Verfügung stehen, um die hier in Europa angebotene Technologie zu übernehmen und sie unseren Kunden in Australien bereitzustellen.

Davis Tabrett, Fachbesucher aus Australien

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