Personalie EMWB: Mit frischem Wind voraus – auch in der 2. Generation
Nach 42 Jahren erfolgreicher Auf- und Ausbauarbeit übergibt Firmengründer Simeon Thöni sein Lebenswerk an zwei seiner Kinder.
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Die erfolgreiche Geschichte der EMWB geht Hand in Hand mit Simeon Thöni. Nach 42 Jahren übergibt er sein Lebenswerk an die nächste Generation. Cornelia Müller-Thöni, Geschäftsführerin / Vorsitzende der Geschäftsleitung (verantwortlich für kommerziellen Bereich) sowie Markus Thöni, Geschäftsführer (verantwortlich für technischen Bereich) werden das Unternehmen in die Zukunft führen.
Wie alles begann
Simeon Thöni bewarb sich 1961 erfolgreich bei der Firma Robert Bornhauser Elektromotoren, um eine Lehre als Elektromechaniker absolvieren zu können.Aus dem Protokoll des Bewerbungsgesprächs war unter anderem zu lesen: „1.79m gross, aufgeweckt, gibt gute Antworten.“ So begann für Simeon Thöni der erste Meilenstein in dieser Firma. Bereits1968 leitete Simeon Thöni die Produktion der Robert Bornhauser Elektromotoren. Er erarbeitete Strategien, um neue Produkte auf den Markt zu bringen und den Maschinenpark zu erneuern.
Wegbereitung zum heutigen Unternehmen
Robert Bornhausers Wunsch war es, dass das Unternehmen nach seinem Ausschied in einer „neuen Form“ weitergeführt würde. Viele Ideen diesbezüglich wurden diskutiert, verworfen und neu entwickelt. Im Dezember 1968 war es dann soweit und die Gründung der EMWB AG wurde beim Notar besiegelt. Die Geschäftsleitung teilten sich nun Simeon Thöni, als technischer Leiter inkl. Entwicklung, Produktion und Logistik, und Robert Bornhauser, welcher die kaufmännische Abteilung leitete.
Aufbau des Unternehmens
So begann für den Jungunternehmer Simeon Thöni ein harter Neuaufbau der Firma mit 18 MitarbeiterInnen inkl. Lehrlinge. Der Vertrag für die Produktion der Elektromotoren von der Firma Liggenstorfer in Winterthur brachte dem jungen Unternehmen bereits zu Beginn volle Beschäftigung.
Die Herausforderungen waren zu dieser Zeit jedoch enorm. Der bestehende Maschinenpark war Eigentum der ortsansässigen Bank und konnte bereits in den ersten Monaten nach dem Start käuflich übernommen werden. Ein geschultes und eingespieltes Kader fehlte grösstenteils und musste aufgebaut werden. Das fehlende eigene Verkaufsprogramm war eine der grössten Anforderungen an die Verantwortlichen. Schlag auf Schlag wurden Jahr für Jahr neue Motorenbaureihen entwickelt, produziert und vermarktet.
Das Lager mit Gussprodukten und Montageteilen musste dem Umsatz entsprechend angepasst werden und der Maschinenpark wurde laufend modernisiert.
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