Spatenstich für Analysatoren-Fertigung Endress+Hauser investiert in Raman-Technologie

Von Sergio Caré 1 min Lesedauer

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Endress+Hausser-Tochterfirma Kaiser Optical investiert in den USA 8,6 Millionen Dollar in die Erweiterung des Standorts. Die Produktionsfläche wird sich mehr als verdoppeln. Das neue Gebäude wird den Kern der künftigen Produktion von Raman-spektroskopischen Analysatoren bilden.

Tim Harrison (rechts), Geschäftsführer von Kaiser Optical Systems, und George Balogh, langjähriger Direktor des Endress+Hauser Analysatoren-Geschäfts, setzen den ersten Spatenstich.(Bild:  Endress+Hauser)
Tim Harrison (rechts), Geschäftsführer von Kaiser Optical Systems, und George Balogh, langjähriger Direktor des Endress+Hauser Analysatoren-Geschäfts, setzen den ersten Spatenstich.
(Bild: Endress+Hauser)

Endress+Hauser aus Reinach (BL) baut die Fertigung von Raman-Analysatoren aus. Die Tochterfirma Kaiser Optical Systems investiert in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan 8,6 Millionen Dollar in die Erweiterung des Standorts. Die Produktionsfläche wird sich mehr als verdoppeln. «Das neue Gebäude wird den Kern unserer künftigen Produktion von Raman-spektroskopischen Analysatoren bilden», sagt Tim Harrison, Geschäftsführer von Kaiser Optical Systems. Die Geräte werden in verfahrenstechnischen Anlagen ebenso eingesetzt wie im Laborumfeld. Mit ihnen lassen sich Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase auf Zusammensetzung und Material­eigenschaften untersuchen. Der zwei­geschossige Neubau soll Mitte nächsten Jahres eingeweiht werden. «Die neuen Produktionsflächen werden uns erlauben, grössere Stückzahlen in der von unseren Kunden geforderten hohen Qualität zu produzieren», betont Tim Harrison. Dazu schafft das Unternehmen in den nächsten Jahren bis zu 50 neue Arbeitsplätze in Ann Arbor.

Investition ins Analysegeschäft

Kaiser Optical Systems mit weltweit rund 100 Beschäftigten ist seit 2013 Teil der Endress+Hauser-Gruppe. Das Unternehmen ist führend auf dem Gebiet Raman-spektroskopischer Messgeräte und angewandter holografischer Verfahren. Die Akquisition unterstützt das strategische Ziel der «Baselländler», moderne Analysetechnik für verfahrenstechnische Anwendungen nutzbar zu machen und Kunden künftig vom Labor bis in den Prozess zu begleiten. Das Familienunternehmen ist ein Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Die Firmengruppe zählt weltweit 13 000 Beschäftigte. 2015 erwirtschaftete sie über 2,1 Milliarden Euro Umsatz. -sc-

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