Jahreszahlen

Entschleunigung bei Maxon Motor

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Regional unterschiedliches Wachstum

Europa entwickelte sich insgesamt gut, wobei in Italien und Spanien sogar Rekordwerte erreicht werden konnten. In Asien legte Maxon teilweise kräftig zu, so vor allem in China, Korea und Taiwan. «Der Ausbau unserer Service Center in diesen Ländern ermöglichte es uns, noch schneller auf Kundenwünsche einzugehen. Kunden in Asien, selbst in China, sind durchaus bereit, den entsprechenden Preis zu bezahlen, wenn Leistung und Service Weltspitze sind», sagte Braun. In Japan konnte Maxon den Umsatz halten, obwohl der Yen gegenüber dem Franken und Euro innert kurzer Zeit um mehr als 20 Prozent nachgab. In Nordamerika, mit dem wichtigsten Abnehmer von Antrieben für Medizintechnik, konnte Maxon den Umsatz halten, obwohl der Dollar gegenüber dem Franken und dem Euro schwächelte.

Nach Jahren des stetigen Wachstums ging der Umsatz in der Schweiz zum ersten Mal zurück, obwohl Maxon alle wichtigen Kunden halten konnte. Gründe dafür waren, dass Schweizer Kunden ihre Produktion ins Ausland verlagerten, Lager abbauten oder im Bereich der Medizintechnik die notwendigen Zulassungen nicht oder zu spät erhielten. Im laufenden Jahr stiegen die Umsätze in der Schweiz wieder spürbar an.

Fit for future

«Wir wollen unsere führende Position auch in Zukunft halten», sagte Karl-Walter Braun. Dazu dient u. a. das Lean-Projekt «fit for future», das bereits erste positive Ergebnisse gezeigt hat. «Durch die Harmonisierung der Prozesse bedienen wir unsere Kunden noch effizienter und rollen neue Produkte global noch schneller aus», sagte Braun.

Die ab Mitte 2013 anziehenden Auftragseingänge in der Maxon-Motor-Gruppe setzten sich in der ersten Hälfte 2014 fort. Das wirtschaftliche Umfeld werde auch im laufenden Jahr herausfordernd sein, «dennoch blicken wir weiterhin vorsichtig optimistisch in die Zukunft», sagte Braun. <<

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