«Best Junior Engineer Award» und Promotionspreis verliehen Exzellenter Nachwuchs ausgezeichnet

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der Vollversammlung 2025 des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen wurden herausragende junge Talente aus Forschung und Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet. Sowohl der «Best Junior Engineer Award», verliehen durch die WZL Aachen Stiftung, als auch der erstmals vergebene Promotionspreis der Hans und Suzana Wiederhold Stiftung würdigen akademische Spitzenleistungen und besonderes Engagement für technologische und gesellschaftliche Weiterentwicklung.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der WZL-Vollversammlung im Dezember und unterstrich die Bedeutung wissenschaftlicher Exzellenz für die Zukunft des Maschinenbaus (v. l. n. r.: Prof. Dr. Tilo Pfeifer, Prof. Dr. Christian Brecher, Hans Dieter Wiederhold, Dr.-Ing. Michael Alexander Wiederhold, Maximilian Stary, Kathrin Böttger, Sazvan Saeed, Prof. Dr. Robert Schmitt, Dr.-Ing. Tobias Müller, Prof. Dr. Günther Schuh).(Bild:  WZL/Busch)
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der WZL-Vollversammlung im Dezember und unterstrich die Bedeutung wissenschaftlicher Exzellenz für die Zukunft des Maschinenbaus (v. l. n. r.: Prof. Dr. Tilo Pfeifer, Prof. Dr. Christian Brecher, Hans Dieter Wiederhold, Dr.-Ing. Michael Alexander Wiederhold, Maximilian Stary, Kathrin Böttger, Sazvan Saeed, Prof. Dr. Robert Schmitt, Dr.-Ing. Tobias Müller, Prof. Dr. Günther Schuh).
(Bild: WZL/Busch)

Die WZL Aachen Stiftung hat im Dezember 2025 erneut den renommierten «Best Junior Engineer Award» verliehen und damit drei herausragende Studierende ausgezeichnet, die sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen, besondere wissenschaftliche Neugier und ein aussergewöhnliches Engagement im Forschungsumfeld hervorgetan haben.

Drei junge Talente überzeugen auf ganzer Linie

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehört Maximilian Stary vom Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen. In seiner Masterarbeit «Untersuchung des Einflusses von Achslageabweichungen in Stufenplanetengetrieben auf das Anregungs- und Verlagerungsverhalten» liefert er wertvolle Erkenntnisse für das tiefere Verständnis komplexer mechanischer Antriebssysteme und deren Optimierung.

Ebenfalls geehrt wurde Kathrin Böttger vom Lehrstuhl für Produktionssystematik. Ihre Arbeit «Analysis of the Interplay between Organizational Capabilities, Complexity and Costs in System Development Projects» beleuchtet die Wechselwirkungen von Fähigkeiten, Komplexität und Kosten in Entwicklungsprozessen und schafft damit wichtige Grundlagen für effizientere Strukturen in modernen Produktionsorganisationen.

Der dritte Preis ging an Sazvan Saeed vom Lehrstuhl für Informations-, Qualitäts- und Sensorsysteme in der Produktion. In seiner Masterarbeit «Entscheidungsunterstützung für die Auslegung von Produktionssystemen in der Kreislaufwirtschaft» widmet er sich der Frage, wie nachhaltige, zirkuläre Produktionssysteme so gestaltet werden können, dass ökologische Ziele und wirtschaftliche Effizienz gleichermassen erreicht werden.

Der «Best Junior Engineer Award» der WZL Aachen Stiftung ist mit 1000 Euro dotiert.

Alle drei Preistragenden überzeugten durch hervorragende Studienergebnisse, herausragende Abschlussarbeiten und ein aussergewöhnliches Engagement im technischen Umfeld. Sie setzten sich damit deutlich von einer starken Gruppe erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen ab.

Premiere für den Promotionspreis der Wiederhold Stiftung

Erstmals verlieh die Hans und Suzana Wiederhold Stiftung ihren neu geschaffenen Promotionspreis, der jährlich herausragende Dissertationen im MINT-Bereich auszeichnet. Geehrt werden wissenschaftliche Arbeiten, die einen nachhaltigen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher, technologischer oder ökologischer Herausforderungen leisten.

Der erste Preisträger ist Dr.-Ing. Tobias Müller vom Lehrstuhl für Informations-, Qualitäts- und Sensorsysteme in der Produktion, dessen Dissertation zum Thema «Modellbildung mittels Symbolischer Regression zur Messunsicherheitsbestimmung komplexer Messprozesse» die Jury überzeugte. Seine Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Messverfahren und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit industrieller Prozesse.

Der Promotionspreis ist mit 10 000 Euro dotiert.

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