Kunststofftechnik Fakuma 2015: Internationaler denn je

Redakteur: Luca Meister

Mit einem komplett belegten Messezentrum in Friedrichshafen am Bodensee steuert die Fakuma 2015 mit rund 46 000 erwarteten Fachbesuchern aus über 100 Ländern auf einen Rekord zu. Die Fachmesse für Kunststoffverarbeitung legt ihren Fokus auf Spritzgiess-, Extrusions- und Thermoform- Technologien.

Firmen zum Thema

Mit dem anwenderorientierten Fokus auf die Kunststoffverarbeitung nimmt die Fakuma eine Sonderstellung ein. Denn ähnlich ausgerichtete Fachmessen präsentieren sich eher «kunststoff-polytechnisch» und setzen daher andere Schwerpunkte. In diesem Zusammenhang gebührt natürlich auch den additiven/generativen 3D-Verfahren eine hervorzuhebende Rolle, obschon exakt dieser Bereich beziehungsweise dessen Vorfahren wie STL und Laser-Sintern schon seit über 20 Jahren zum Ausstellungsportfolio gehören. Früher fanden diese Technologien jedoch vor allem im Prototyping und in der Musterserienfertigung ihre Anwendung.

Ausgehend von der stark zunehmenden Materialvielfalt und speziell auf Funktionen zugeschnittenen Materialeigenschaften dürfte die Verbreitung der 3D-Verfahren rasant zunehmen und das Angebot an kunststoffverarbeitenden Fertigungsverfahren mehr als nur abrunden.

Bildergalerie

Rund 100 Schweizer Firmen

Wie omnipräsent sich die Fakuma in der Branche etablieren konnte, verdeutlicht die nochmalige Zunahme an ausländischen Herstellern und Anbietern auf nunmehr 35 Industrienationen. Nach dem traditionell stärksten Ausstellerkontingent aus Deutschland (925 Unternehmen) folgen Italien (102), Schweiz (97), Österreich (63), Frankreich (43), China (41), Portugal (27), Niederlande (25), Tschechien (20) und Türkei (17).

Weltweit sehen Hersteller und Anbieter die Fakuma als die geeignete Business-Plattform, um sich im anspruchsvollen deutschen und europäischen Markt dem Fachpublikum präsentieren zu können. <<

(ID:43597819)