Rego-Fix: Technologisch führend Fertigungsplatz Schweiz nachhaltig stärken

Das Gespräch führte Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Zur aktuell schwierigen Situation auf internationalen Märkten und in unterschiedlichen Branchen sprachen wir mit Pascal Forrer, Global Sales & Marketing Director, Mitglied der Geschäftsleitung der Rego-Fix AG in Tenniken. Sein Credo: Chancen nutzen und langfristig planen.

Pascal Forrer, Global Sales & Marketing Director, Mitglied der Geschäftsleitung der Rego-Fix AG: «Es gilt, flexibel und agil das Geschäftsmodell anzupassen.»(Bild:  Rego-Fix)
Pascal Forrer, Global Sales & Marketing Director, Mitglied der Geschäftsleitung der Rego-Fix AG: «Es gilt, flexibel und agil das Geschäftsmodell anzupassen.»
(Bild: Rego-Fix)

Herr Forrer, wie beurteilen Sie das aktuelle wirtschaftliche Umfeld?

Pascal Forrer: Die aktuelle Auslastung ist von Markt zu Markt sehr unterschiedlich. Dank einer breiten Diversifizierung sind wir nicht von einzelnen Märkten abhängig. Natürlich bleiben Deutschland und die USA wichtige Absatzmärkte und gerade hier sind aktuell Unsicherheiten wahrzunehmen. Wir schätzen diese temporär ein und sind für das nächste Geschäftsjahr zuversichtlich.

Welche Auswirkungen hat die derzeitige Situation auf Ihr Unternehmen?

P. Forrer: Unsere Produktionsauslastung ist gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen, was uns freut. Wir arbeiten in einem 5-Schicht-Modell und können so Engpässe in der Fertigung gut steuern, die Ressourcen werden bedürfnisgerecht eingesetzt. Unsere Kundschaft erwartet einen hohen Auslieferungsgrad. Diesen können wir optimal bieten, um unsere Kundenzufriedenheit weiter auszubauen. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten finden sich Opportunitäten.

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Welche Abhängigkeiten von anderen Märkten (Deutschland, Europa, USA, Asien) beeinflussen Ihre Geschäftstätigkeit?

P. Forrer: Strukturelle Veränderungen, namentlich die Automobilindustrie, oder geopolitische Herausforderungen können wir nicht beeinflussen. Hier gilt es, agil und flexibel das Geschäftsmodell anpassen zu können. Die Regulierungswut der EU ist auch in der Schweiz angekommen. Es gilt, unsere globale Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten. Rahmenabkommen und Planungssicherheit sind wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Der Schweizer Föderalismus darf hier als wichtige Autonomie für eine nachhaltige sowie eigenständige Schweiz erwähnt werden. Die neuen Freihandelsabkommen mit Indonesien und Indien sind positive Erscheinungen hiervon.

Wie agieren Sie derzeit? Lohnt es zu investieren? Beabsichtigen Sie, Ihren Personalbestand anzupassen?

P. Forrer: Im Oktober durften wir unser neues Anwendungszentrum in Indiana (USA) mit rund 1200 m2 eröffnen. Das ist das Ergebnis einer Investitionsentscheidung, welche letztes Jahr gefällt wurde. In der Schweiz sind wir in der Planung einer weiteren Fertigungsstätte mit rund 5000 m2. Dort ist ein dreischichtiger Betrieb ab dem Jahr 2026 geplant. Diese Investitionen unterstreichen unsere langfristige Vision, Rego-Fix im Bereich der Werkzeugspanntechnik als global führenden Anbieter weiter zu fördern.

Welche wirtschaftliche Entwicklung erwarten Sie für die nächsten Monate und vielleicht Jahre?

P. Forrer: Eine eher konservative. Wie erwähnt, planen wir langfristig, daher ist ein schwaches Quartal für uns wenig gewichtig. Wir haben grosse Pläne und die Zukunft bietet viele Opportunitäten. Es gilt, diese anzunehmen und den Schweizer Fertigungsplatz weiter nachhaltig zu stärken.

Herr Forrer, vielen Dank für diese Informationen.

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