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3, 2, 1 … Start!
Schlüsselanhänger, Laufshirts, Fahrräder – das SportScheck-Sortiment ist extrem vielfältig. Ebenso startete das gemeinsame Projekt von Fiege und E+P: Die beiden Materialflussrechner der Fördertechnik und des Taschensorters mussten so mit dem Lagerführungssystem und dem ERP-System von SportScheck verbunden werden, dass alle Prozesse reibungslos zusammenlaufen. Kennzeichnend für die SportScheck-Logistik sind darüber hinaus der regelmässige Sortimentswechsel und die Unterscheidung zwischen Online- und Filialaufträgen. So werden Filialbestellungen vor dem Versand beispielsweise noch mit einer Diebstahlsicherung, einem Preisetikett oder mit einem Kleiderbügel bestückt. Dies galt es in der IT-Planung zu bedenken, um dem Multi-Channel-Konzept voll gerecht zu werden.
Teilautomatisierter Materialfluss für komplexe Lagerumgebung
Eine Lösung für den reibungslosen Materialfluss ist die Teilautomatisierung im Wareneingang. 80 Prozent der eingehenden Waren sind förderfähig, das heisst die Kartons werden über eine Fördertechnik zur weiteren Verarbeitung transportiert. LFS weiss anhand des Etiketts, ob es sich um sortenreine oder Mischkartons handelt. Mischkartons gelangen zu einer Station für die manuelle Sortierung. Nur sortenreine Behältnisse kommen sofort zum Auslagerstich, wo sie auf Fachbodenwagen gerüstet und per MDE eingelagert werden. Über das MDE weiss der Mitarbeiter auch, ob Artikel eventuell noch auf Bügel gezogen und somit in einen eigens dafür eingerichteten Lagerbereich gebracht werden müssen. Das Staplerleitsystem (TLS) – ebenfalls von E+P – führt die Kommissionierer durch die Gänge des Fachbodenlagers. «Dass das TLS bei diesem Projekt auch für die Kommissionierer zuständig ist, ist zwar etwas ungewöhnlich, aber in diesem Fall sehr effizient. Denn so kommissioniert Fiege wegeoptimiert und profitiert gleichzeitig von einer optimalen Platzverwaltung und einem sehr transparenten Artikelhandling», erklärt E+P-Projektleiter Markus Linkenbach. Über 140 000 Varianten gilt es, optimal zu verwalten. LFS belegt die Lagerplätze nach der dynamischen Feldbelegung und lagert entweder Varianten zu einem bestehenden Lagerplatz hinzu oder belegt einen neuen. Die Kommissionierer legen die Waren direkt in die ergonomischen Federbodenwagen und schieben diese zu den Vertikalförderern für den Transport ins Erdgeschoss. Dort angekommen, geht es für die Bestellungen zur weiteren Sortierung zum Taschensorter. 5000 Taschen hängen dort pro Batch bereit, die von den Mitarbeitern mit je einem Artikel bestückt werden.
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