Fronius: Aluminium schweissen Flexibel und produktiv dank schnellem Prozesswechsel

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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Beim manuellen Schweissen von Prototypen aus Aluminium bevorzugen die Experten bei der Allucan AG in Bremgarten ein Multiprozess-Schweissgerät «iWave AC/DC Pro 500i» von Fronius.

Markus Jäger, CEO bei Allucan: «Fronius ermöglicht uns, flexibel per Knopfdruck zwischen den verschiedenen Schweissverfahren zu wechseln. Diese Flexibilität, insbesondere die Einsparung von Arbeitszeit und Platzbedarf, ist für uns von grossem Nutzen. Alle Schweissgeräte von Fronius zeichnen sich durch ihre überdurchschnittliche Lebensdauer und Standfestigkeit aus. Besonders hervorzuheben ist die jahrelange Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die sicherstellt, dass wir auch langfristig auf die Geräte vertrauen können. Daher sind sie bei uns sehr beliebt.»(Bild:  Fronius)
Markus Jäger, CEO bei Allucan: «Fronius ermöglicht uns, flexibel per Knopfdruck zwischen den verschiedenen Schweissverfahren zu wechseln. Diese Flexibilität, insbesondere die Einsparung von Arbeitszeit und Platzbedarf, ist für uns von grossem Nutzen. Alle Schweissgeräte von Fronius zeichnen sich durch ihre überdurchschnittliche Lebensdauer und Standfestigkeit aus. Besonders hervorzuheben ist die jahrelange Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die sicherstellt, dass wir auch langfristig auf die Geräte vertrauen können. Daher sind sie bei uns sehr beliebt.»
(Bild: Fronius)

Die Allucan AG in Bremgarten fertigt Bauteile für die Bahn- und Verkehrstechnik, für Energieübertragung, für den Schiffbau sowie die Luft- und Raumfahrt. Dank umfangreicher Ausstattung der Werkstätten und flexibler Fertigungstechnik können die Experten für Aluminium zum einen Prototypen, zum anderen Bauteile in grösseren Serien herstellen. Sie beraten Auftraggeber vom Konzept über die Konstruktion bis zur Montage kompletter Baugruppen. Dabei können sie flexibel individuelle Forderungen berücksichtigen. Besonderes Know-how haben sie beim Schweissen von Aluminium.

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Trafo- und Spezialgehäuse schweissen

Die Experten in Bremgarten fertigen unter anderem für die Bahntechnik leichte Trafo- und Spezialgehäuse aus Aluminium. Letztere tragen dazu bei, dass insbesondere Hochgeschwindigkeitszüge ihren Energiebedarf minimieren. Darüber hinaus sorgen sie für maximale Sicherheit. Allerdings sind dafür präzise gesetzte Schweissnähte gleichbleibender Geometrie und mit konstantem Lagenaufbau erforderlich. Abhängig von der Wanddicke der zu verbindenden Werkstücke müssen 20 und mehr Lagen geschweisst werden.

Schnell von WIG zu MIG wechseln

Geheftet wird häufig mit dem WIG-Schweissverfahren, das mehrere Vorteile bietet. WIG ermöglicht fehlerfreie, flache Schweissnähte, die eine optimale Grundlage für den folgenden Lagenaufbau gewährleisten. Glatte WIG-Raupen minimieren das Risiko von Kerbwirkungen, was die strukturelle Integrität der Schweissverbindungen erhöht.

Für den Lagenaufbau wird das MIG-Verfahren eingesetzt, das sich besonders gut für Bauteile grosser Wanddicken eignet. Es ermöglicht hohe Schweissgeschwindigkeiten. Es kann gut überwacht werden. Wegen zahlreicher Vorteile nutzen die Experten bei Allucan ein Multiprozess-Schweissgerät «iWave AC/DC Pro 500i». Ein besonderer Vorteil dieses Schweissgeräts ist der schnelle, unkomplizierte Wechsel von WIG auf MIG und umgekehrt.

Markus Jäger, CEO bei Allucan, streicht die Vorzüge der «iWave»-Schweissanlage heraus: «Fronius ermöglicht uns, flexibel per Knopfdruck zwischen den verschiedenen Schweissverfahren zu wechseln. Diese Flexibilität, insbesondere die Einsparung von Arbeitszeit und Platzbedarf, ist für uns von grossem Nutzen. Alle Schweissgeräte von Fronius zeichnen sich durch ihre überdurchschnittliche Lebensdauer und Standfestigkeit aus. Besonders hervorzuheben ist die jahrelange Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die sicherstellt, dass wir auch langfristig auf die Geräte vertrauen können. Daher sind sie bei uns sehr beliebt.»

Innovative Schweisstechnik

Mit dem Schweissgerät «iWave AC/DC Pro 500i» verfügen die Schweissexperten in Bremgarten über ein vielseitiges Gerät, das alle Prozesse verwirklicht. Fortschrittliche Technologien wie Cycle TIG ermöglichen eine präzise Steuerung des Wärmeeintrags und gewährleisten maximale Kontrolle über den Lichtbogen. Die intelligente Zündfunktion RPI auto sorgt unabhängig von der Beschaffenheit der zu schweissenden Werkstoffe für schnelle und reproduzierbare Zündungen ohne manuelles Anpassen von Zündparametern. Um unterschiedlichen schweisstechnischen Forderungen zu entsprechen, stehen die Welding Packages Standard, Pulse, PMC (Pulse Multi Control), LSC (Low Spatter Control) und CMT (Cold Metal Transfer) zur Verfügung. Beim WIG-Schweissen kann zum Schutz der Wolframelektrode eine automatische Gasnachströmung aktiviert werden, wobei die Nachströmzeit abhängig vom eingestellten Schweissstrom und dem Elektrodendurchmesser von der Software berechnet wird.

Im Sinne einer aktuell geforderten Konnektivität sind Schweissgeräte «iWave» mit allen gängigen Kommunikationsstandards ausgestattet. Schweisstechniker können Peripheriegeräte schnell und kabellos mit den Schweissgeräten verbinden, beispielsweise Hightech-Schweisshelme «Vizor Connect», die in Kombination mit einem Frischluftgebläse bis zu 99 Prozent der Schweissrauchbelastung reduzieren. Zudem lassen sich Geräte der Baureihe «iWave» bequem über WLAN in digitale Netzwerke integrieren, um Firmware-Updates durchzuführen. Zur lückenlosen Dokumentation von Schweissdaten steht die Schweissdatenbank WeldCube Premium zur Verfügung. Intelligente Management-, Statistik- und Analysefunktionen – Visualisierungen inkludiert – unterstützen das Controlling schweisstechnischer Produktion.

Ein weiteres Highlight ist das umfassende Benutzermanagement. Über das integrierte Berechtigungssystem können zum Beispiel Führungskräfte individuelle Zugriffsrechte für jede Schweissfachkraft festlegen. Beim Anmelden per Schlüsselkarte oder Schlüsselanhänger erkennt das System dank NFC (Near Field Communication) unverzüglich entsprechende Berechtigungen.

Brenner und Schlauchpaket bestimmen Schweissqualität

Entscheidend beeinflussen Brenner und Schlauchpakete die Schweissqualität. Deshalb sind sie sorgfältig zu wählen. Bei der Allucan nutzen die Schweissfachkräfte neben den Geräten «iWave» innovative Hightech-Brenner von Fronius. Diese gewährleisten einen optimalen Durchzug des Schutzgases, was für eine gleichmässige Gasabdeckung beim Schweissen unerlässlich ist. Eine mangelhafte Gasabdeckung kann Porenbildung begünstigen und die Schweissnähte anfällig für Verunreinigungen machen.

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Die Gestaltung der Seitenwände bei Brennern spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine suboptimale Form kann Verwirbelungen im Schutzgas verursachen, was zu unzureichendem Einbrand und der Bildung sogenannter Briden führt. Das sind Schwachstellen, die die strukturelle Integrität der Schweissnähte beeinträchtigen können. Brenner von Fronius sind hundertprozentig dicht, ermöglichen eine effektive Kühlung und zeichnen sich durch ihr Seitenwanddesign aus, das den Lichtbogen stabil hält.

Geprüfte Qualität für sichere Fahrzeuge

Die Kombination aus technologischer Exzellenz, strengen Qualitätsstandards und einem erfahrenen Team macht die Allucan AG zu einem verlässlichen Partner speziell im Schienenfahrzeugbau.

Bevor Komponenten in die Produktion gelangen, führen die Experten in Bremgarten umfassende Machbarkeitsstudien durch. Zunächst werden die Konstruktionszeichnungen in enger Zusammenarbeit mit Auftraggebern so lange geprüft und bei Bedarf angepasst, bis ideale Schweissbedingungen für die Schweissfolge und den Lagenaufbau gewährleistet sind. Während nachfolgender Verfahrens- und Arbeitsprobenprüfungen kommen verschiedene Prüfmethoden zum Einsatz, um die Qualität der Schweissnähte zu gewährleisten. Dazu gehören Sicht-, Farbeindring-, Ultraschall- und Röntgenprüfungen, die alle sorgfältig dokumentiert werden, um die Einhaltung der Normen zu belegen. Darüber hinaus werden technologische Werkstoffprüftests durchgeführt sowie Mikro- und Makroschliffe erstellt.

Nach Abschluss der Machbarkeitstests fertigt das Unternehmen sowohl lackierte als auch unlackierte Bauteilmuster zur First Article Inspection (FAI) durch Auftraggeber. In Serien wird nur nach Freigaben produziert. Bevor gefertigte Bauteile kommissioniert werden, durchlaufen sie eine ausführliche Endkontrolle. Diese beinhaltet eine digitale 3D-Messung mithilfe einer mobilen Spezialkamera, um mögliche Abweichungen und Verzüge zu erkennen. Die Endprodukte werden erst dann ausgeliefert, wenn sämtliche Toleranzen den Forderungen entsprechen. Die Aluminium-Profis in Bremgarten engagieren sich für höchste Qualitätsstandards, belegt durch Zertifikate gemäss ISO 9001:2015, DIN EN ISO 3834, DIN EN 1090, DIN EN 15085, DIN 2303 sowie DNV Workshop Approval.

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(kmu)

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