AutoForm: Blech umformen simulieren Folgeverbundwerkzeuge simulieren

Von Konrad Mücke 1 min Lesedauer

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Die aktuelle Software AutoForm-ProgSim von AutoForm Engineering GmbH simuliert die Fertigungsabläufe auf Folgeverbundwerkzeugen und sorgt für deutlich kürzere Zeiten von der Konzeption bis zum funktionstüchtigen Umformwerkzeug für die Serienfertigung.

Virtuell analysiert und optimiert: Die Simulation von Folgeverbundwerkzeugen verkürzt deutlich die Zeiten von der Werkzeugkonstruktion bis zur Serienfertigung.(Bild:  AutoForm GmbH)
Virtuell analysiert und optimiert: Die Simulation von Folgeverbundwerkzeugen verkürzt deutlich die Zeiten von der Werkzeugkonstruktion bis zur Serienfertigung.
(Bild: AutoForm GmbH)

Mit der Software AutoForm-­ProgSim von der AutoForm Engineering GmbH, Wilen, können Konstrukteure den Aufbau und die Funktion von Folgeverbundwerkzeugen simulieren. Virtuell lassen sich so das Tiefziehen, das Abkanten, das Lochen und das Beschneiden auf diesen komplexen Umformwerkzeugen darstellen und analysieren. Die Software ermittelt zusätzlich die Rückfederung der umgeformten Bleche. Die effiziente Simulation basiert auf der inkrementellen Simulation. Sie arbeitet in Verbindung mit der CAD-­Software von Cimatron. Eine dort definierte Bauteilgeometrie lässt sich einfach nach AutoForm-Prog­Sim exportieren.

Schneller zum optimierten Verbundwerkzeug

Anschliessend kann der Anwender die Umformprozesse aller Fertigungsschritte simulieren und die Resultate validieren. Ergebnisse wie optimierte Beschnittlinien und die Rückfederung lassen sich zurück nach Cimatron exportieren, um mit den Daten die Konstruktion der Werkzeuge zu optimieren. Mit Hilfe der Simulation verkürzen Konstrukteure beim Konzipieren von Folgeverbundwerkzeugen deutlich die Durchlaufzeiten. Iterationen mit Nacharbeiten an bereits gefertigten und montierten Umformwerkzeugen werden weitgehend minimiert oder entfallen gänzlich. Speziell Folgeverbundwerkzeuge erfordern grosses Verständnis beim Gestalten einzelner Werkzeugbereiche. Umformprozesse, Werkzeug- und Niederhalterbewegungen beeinflussen sich wechselseitig. Zudem verändern sie das Verhalten der umgeformten Blechteile und des Stanzgitters. Deshalb erforderten bisher spe­ziell Folgeverbundwerkzeuge mehrere zeit- und arbeitsaufwendige Konstruk­tionsschritte und anschliessende Optimierungen beim Umformen der ersten Blechteile. Das verzögerte mitunter den Beginn der Serienfertigung und verursachte somit unnötige Kosten. Mit der Simulation arbeiten Werkzeugbauer und Stanzereibetriebe künftig sehr viel produktiver und effizienter.

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Trial-and-Error vermeiden

Dr. Markus Thomma, Corporate Marketing Director der AutoForm Engineering GmbH, erklärt dazu: «Unsere Simulationssoftware AutoForm-ProgSim unterstützt Konstrukteure dabei, hochproduktive Folgeverbundwerkzeuge zum Herstellen komplexer Blechteile aus Stanzstreifen effi­zient zu verwirklichen. Sie minimiert zeit- und kostenintensive Trial-and-­Error-­Anpassungen.» SMM

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