Fräsmaschinen <br/>für Implantate
Die Herstellung von Implantaten und medizinischer Geräte stützt sich oftmals auf Werkzeugmaschinen ab, wie sie auch in der Präzisionsfertigung der Metallbearbeitung üblich sind. Dennoch gibt es Besonderheiten. Für die speziellen Anforderungen in der Medizintechnik entwickelte Agie Charmilles eine Medtech-Reihe mit der Mikron HSM 400U Prodmed und der Mikron HSM 400U Prodmed Dental.
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Die besonderen Anforderungen an Werkzeugmaschinen im Umfeld der Medizintechnik betreffen vor allem die Maschinen- und Prozessfähigkeit, die Zuverlässigkeit von Maschine und Peripherie, die Bedienerfreundlichkeit und die Integrierbarkeit in die bestehenden Produktionsumfelder in Produktionszentren der Medtech-Industrie. Hinzu kommt die Pflicht für den Hersteller, für Dokumentation und Rückverfolgbarkeit zu sorgen und das Risiko von prozessbedingten Fehlern zu minimieren.
Material - Maschinen - Medtech
Die Maschinen Mikron HSM 400U Prodmed und Mikron HSM 400U Prodmed Dental unterscheiden sich durch die Grösse des Spannsystems und die Art des Spänemanagements. Im Dentalbereich sind die Werkstücke nicht grösser als ein Würfel mit der Kantenlänge von 10 cm. Deshalb wird ein entsprechend kleines Spannsystem (System 3R Macro) verwendet, dessen wichtiger Vorteil in kleineren Störkonturen liegt.
Titan spielt bei Implantaten eine Hauptrolle. Beim Schruppen dieses metallischen Werkstoffs kann es zur Aufbauschneidenbildung am Werkzeug kommen. Niedrige Spindeldrehzahlen und grössere Zustellungen sind der Schlüssel zur Problemlösung. Zugleich werden aber für die Schlichtbearbeitung desselben Werkstücks Spindeldrehzahlen bis 30000 min¯1 oder höher gebraucht. Die Motorspindeln des Schweizer Herstellers Step-Tec bieten die gewünschte Bandbreite. Hinzu kommt die stimmige Dynamik der beteiligten Maschinenelemente. Diese Flexibilität bringt kurze Taktzeiten und im Fertigungsergebnis hohe Oberflächengüte.
