Vom Kranhersteller – für Kranhersteller“: Frequenzumrichter Dedrive Pro für Kran- Anwendungen

Redakteur: Silvano Böni

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(Bild: Terex / Demag)

«Vom Kranhersteller – für Kranhersteller»: Nach diesem Grundsatz stellt Terex Material Handling eine neue Baureihe von Demag Umrichtern vor. Die Baureihe mit der Bezeichnung Dedrive Pro 880 wurde dezidiert für Anwendungen in der Krantechnik entwickelt. Zu ihren zentralen Eigenschaften gehört speziell die direkte Drehmomentregelung (Direct Torque Control; DTC). Sie ermöglicht die präzise Regelung von Drehzahl und Drehmoment auch ohne Istwert-Erfassung durch Sensoren und Encoder bei Fahranwendungen. Das schafft die Voraussetzung für eine hochdynamische vektorielle Regelung von Fahr-, Katz- und Huban-trieben, und es reduziert die Anzahl empfindlicher Sensorik auf dem Kran.

Die Umrichter werden mit Demag CraneControl, einem vollständigen Applikationsprogramm für Kranantriebe, ausgestattet. Das heisst: Sie haben genau die Funktionen «an Bord», die der Kranhersteller benötigt. Dazu gehören unter anderem eine Bremssteuerung mit Bremsrück-meldeauswertung, Drehmomentspeicher und Systemprüfung, die Möglichkeit des Feld-schwächbetriebs bei Teillast und eine Gleichlaufregelung für den Betrieb mehrerer Hubwerke. Da diese Funktionen als fertige Software-Lösungen im Applikationsprogramm der Umrichter Dedrive Pro 880 hinterlegt sind, reduziert sich aus Sicht des Kranherstellers der Aufwand für das Engineering ganz erheblich, und der Kranbetreiber kann zahlreiche praxisgerechte und innovative Regelungsfunktionen nutzen.

Eine ebenso wichtige wie innovative kranspezifische Funktion der Umrichter Dedrive Pro 880 ist die modellbasierte Lastpendeldämpfung. Sie kommt ebenfalls ohne Sensorik aus und dämpft das Pendeln der Last wirkungsvoll auf der Basis eines mathematischen Modells. Das schafft in der Praxis die Voraussetzung für eine deutlich höhere Umschlagsleistung und zugleich für einen noch sichereren Kranbetrieb. Selbstverständlich enthält das Applikationsprogramm auch die kranspezifischen Servicefunktionen wie zum Beispiel Betriebsstundenzähler des Krans, Lastkollektiv des Hubwerks und Einschalthäufigkeit der Bremse. Eine Ferndiagnose erlaubt den Einblick in die Kransteuerung von aussen und das Ausgeben von Fehler- und Störungsmeldungen. So wird - im Sinne der vorbeugenden Instandhaltung - die Verfügbarkeit des Krans erhöht.

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